Sprachfest mit Uwe Dick am 07.12. im Weltsalon auf dem Tollwood Winterfestival

Am 07.12.2008, um 19 Uhr, gibt Uwe Dick nach 15jähriger Abstinenz in München ein ökologisches Sprachfest zum Besten. Uwe Dick steht für Denklust und sprachliche Schnellkraft. Authentisch und systemkritisch treffen seine Wortschöpfungen auf den hellwachen Hörer.

Geboren 1942 in Schongau, war er bis 1968 Redakteur und Reporter für Tageszeitungen. Sein literarisches Werk umfasst Gedichte, Erzählungen und Romane. Von den Feuilletons der großen Zeitungen weitgehend ungewürdigt, wurde Uwe Dick einem breiteren Publikum durch seine wortgewandten und engagierten Lesungen bekannt.

Dicks Hauptwerk ist die Sauwaldprosa, die erstmals 1976 erschien und seither mehrmals ergänzt und neu aufgelegt wurde.

Auszeichnungen: Marieluise-Fleißer-Preis (1986), Tukan-Preis der Stadt München (für das literarische Gesamtwerk, 1987), Jean-Paul-Preis des Freistaates Bayern (für das literarische Gesamtwerk, 2007)

Für seinen Auftritt im Weltsalon, dem ersten seit über 15 Jahren in München, stellt der Sprachmusiker ein eigenes Programm aus bekannten und neuen Texten zusammen, das sich ganz um umweltpolitische Themen dreht und dabei so manche ökologische Nische erschließt.

Quelle: Tollwood
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Jutta Richter liest am 06.12. im Weltsalon auf dem Tollwood Winterfestival

Am 06.12.2008 ist Jutta Richter zu Gast im Weltsalon. Um 16 Uhr stellt sie ihren Roman Der Anfang von allem vor.

Jutta Richter, geboren 1955, studierte Theologie und Germanistik und lebt als freie Autorin im Münsterland. Für ihr Buch Der Tag, als ich lernte, die Spinnen zu zähmen (2000) erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis 2001.

Kurzbeschreibung
Und alle Tage waren Glück. So großes Glück, dass Adam es nicht fassen konnte und manchmal mitten in der Nacht erwachte und Evas Atem lauschte. So beginnt bei Jutta Richter eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Welt. In ihrer unverwechselbaren klaren und poetischen Sprache erzählt die Autorin vom Aufbruch und vom Neubeginn, von der unendlich großen Sehnsucht nach Glück, Liebe und Versöhnung, von den Anfängen der Religion und dem Gelingen eines Menschenlebens.

Quelle: Tollwood
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Tollwood Winterfestival: Sebnem Isigüzel liest am 02.12. im Weltsalon

Viele schöne, sehr unterschiedliche Lesungen stehen auf dem diesjährigen Programm des Tollwood Winterfestivals 2008. Im Weltsalon macht Sebnem Isigüzel am 02.12.2008 den Anfang.

Am 02.12.2008 liest Sebnem Isigüzel um 19.30 Uhr aus ihren Roman Am Rand, eine Momentaufnahme des heutigen Istanbuls, vor. Die bekannte Tatort-Schauspielerin Sesede Terziyan liefert dazu die deutsche Übersetzung. (Eintritt 8 Euro)

Gastland der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt war die Türkei. Sebnem Isigüzel ist eine der herausragendsten Autorinnen dieses Landes. Ihre Erzählungen wurden mit den höchsten türkischen Literaturpreisen ausgezeichnet. In ihrem sehr poetischen Roman erzählt sie die Geschichte zweier Frauen, die am Rande der Gesellschaft leben.

Kurzbeschreibung
Eine Mülldeponie am Rande von Istanbul. Hier lebt Leyla, die von den Obdachlosen die Königin des Müllbergs genannt wird, und hier versucht sie, ihr altes, makelloses Leben zu vergessen: Sie wuchs als Kind einer türkischen Diplomatenfamilie in Moskau auf und besuchte die Schachschule von Botwinnik, in der sie zu einer berühmten Schachspielerin ausgebildet wurde. Sie lernte sogar die Schachgenies Karpow und Kasparow kennen und trat gegen sie an. Kurz vor ihrer Einbürgerung musste Leyla nach Istanbul zu – rückkehren, um dort zu heiraten. Aber bald darauf richtete sich ihr Ehemann durch seine Alkoholsucht zugrunde. Leyla verließ die schöne Welt und schuf sich ein neues Leben inmitten von Müll und in Vergessenheit geratenen Existenzen jenseits der Türme von Istanbul. Eines Tages findet Leyla auf einem ihrer Streifzüge einen fast toten Mann im Müll. Sie nimmt ihn mit in ihre provisorische Lehmhütte, kümmert sich liebevoll um ihn und stellt sich mit der Zeit auch endlich der Tragödie ihres eigenen Lebens. S, ebnem Ûs, igüzel vereint in ihrem Roman zwei Welten: Sie beschreibt anhand von Leylas zerrissener Lebensgeschichte nicht nur die moderne glanzvolle Seite der Stadt, sondern auch den Teil, der von der rasanten Entwicklung, die Istanbul wie kaum eine andere Metropole erlebt, nicht berührt wurde. So bereisen wir die aufregendste Stadt der Welt, die so direkt, so unverblümt beschrieben wird, dass dieser Roman Seite für Seite ein Lesefest ist und diese Autorin eine Entdeckung.

Quelle: Tollwood
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Kristen Stewart und Robert Pattinson kommen am 06.12. nach München

Die „Twilight“-Stars kommen nach München

Damit die Zeit bis zum deutschen Kinostart von „Twilight“ am 15. Januar 2009 nicht zu lang wird, besuchen die beiden Hauptdarsteller am Samstag, den 6. Dezember, ihre Fans in München.

Am Vormittag werden sich im Mathäser-Filmpalast Kristen Stewart und Robert Pattinson mit der Regisseurin Catherine Hardwicke ihren deutschen Fans zeigen und präsentieren anschließend 15 Minuten von Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen.

Infos vom Mathäser Filmpalast:

Darauf haben die deutschen Fans sehnlichst gewartet: Die Hauptdarsteller von Twilight – Biss zum Morgengrauen“ werden am Samstag, 06.12.2008 im Münchner Mathäser Filmpalast zur Autogrammstunde erwartet.

Damit nicht genug: Es gibt auch die ersten Ausschnitte des Films auf der deutschen Kinoleinwand zu sehen.

Für die Autogrammstunde sind keine besonderen Tickets notwendig, wer aber in den Film hineinschnuppern möchte, kann sich unter der Hotline

0 900 / 32 42 82 80*

zwei Tickets reservieren.

Die Vergabe von Reservierungsnummern erfolgt so lange der Vorrat reicht.

Reservierte Karten müssen am Samstag zwischen 9.00 Uhr bis 9.30 Uhr abgeholt werden. Alle Tickets, die nicht in diesem Zeitraum abgeholt wurden, werden während der Autogrammstunde an andere Fans verteilt. Daher lohnt sich ein Kommen auf jeden Fall.

Quelle: Cinema.de Foto: Flickr

Sven Regener liest aus Der kleine Bruder am 27.11. in der Muffathalle

Am Donnerstag, den 27. November, ist Sven Regener zu Gast in der Muffathalle. Ab 21 Uhr stellt er seinen neuen Roman Der kleine Bruder vor. Der Eintritt zur Lesung beträgt 15 Euro plus Vorverkaufsgebühr. Sorry, aber ich finde das ist einfach zu viel für eine Lesung!

Kurzbeschreibung
Der lang erwartete Mittelteil der Lehmann-Trilogie von Sven Regener

»Neues Leben hin, neues Leben her, dachte Frank, es sollte nicht mit der Fahrt durch einen langen, dunklen Tunnel beginnen. Oder vielleicht doch, dachte er, als in der Ferne die hell strahlende Grenzkontrollstelle auftauchte wie ein frisch gelandetes Raumschiff. Oder vielleicht gerade doch.«

Berlin-Kreuzberg, November 1980: Im Schatten der Mauer gedeiht ein Paralleluniversum voller Künstler, Hausbesetzer, Kneipenbesitzer, Kneipenbesucher, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden, Verräterschweine †” alles ist da. Nur eins fehlt: jemand, der alles mal richtig durchdenkt †” Frank Lehmann aus Bremen. Nachdem seine WG dort vom Gesundheitsamt geschlossen wurde, das Zimmer bei seinen Eltern zum Fernseherreparieren benötigt wird und er nach kühnem Ausbruch aus dem Wehrdienst noch keinen Plan hat, fährt er erst mal nach Berlin †” zu seinem großen Bruder Manni, der dort als Künstler lebt und eine große Nummer ist. Dachte er. Doch Manni ist weg. Weder sein Vermieter Erwin Kächele noch dessen Nichte Chrissie oder sein Mitbewohner Karl haben eine Ahnung, wo Manni steckt. Außerdem nennen sie ihn nicht Manni, sondern Freddie. Und haben sofort eine konkrete Idee davon, was Frank zu tun hat: Anstelle seines Bruders an einem kurzfristig anberaumten Krisenplenum teilnehmen.

Damit beginnt eine lange Nacht, in der Frank Lehmann lernt, dass in einer Welt, in der alle Künstler sein wollen, nichts notwendigerweise das ist, als das es erscheint, und in der er mehr über seinen Bruder erfährt, als er wissen will, aber nie das, wonach er fragt.

Und mit einer Nacht ist es nicht getan, denn wie sagt Karl, der Typ, den Frank auf Anhieb nicht mag und der sein bester Freund werden wird: »Das ist wie in der Geisterbahn. Jetzt sind alle eingestiegen, und der Bügel geht runter, und dann müssen das auch alle bis zu Ende mitmachen …«

Quelle: Literatur-München.de