Blanche 03Die Weltstadt Paris, in der das Leben normalerweise Tag und Nacht pulsiert, droht im Chaos zu versinken. Und Blanche, die die Trennung von ihrem geliebten Dämon nur sehr schwer verkraftet, steckt mittendrin. Denn nicht nur Saetan möchte Blanche in seine Gewalt bringen, auch die Gendarmerie und das Militär, die sie für die Verwüstungen verantwortlich machen wollen, jagen sie.
Der Sohn des Teufels hat unwiderruflich bindende Verträge gebrochen und so das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, die Balance zwischen Himmel und Hölle, erheblich ins Wanken gebracht.

Das kann Micael, Blanches Arbeitgeber und Erzengel, natürlich nicht zulassen und entwirft einen verwegenen Plan. Damit nicht genug, auch die Mafiabosse haben beschlossen, zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, ihre entscheidenden Macht und Revierkämpfe auszutragen. Ein gewaltiger Showdown steht also unmittelbar inmitten der arg gebeutelten Stadt bevor…

Saetens Thron wackelt bedrohlich, doch noch bezieht er aus einer bisher unbekannten Quelle Energie für seine Macht. Als ein schrecklicher Verdacht über die Herkunft der Quelle zur Gewissheit wird, muss er unter allen Umständen aufgehalten werden. Nur mit vereinten Kräften können Blanche und ihre Mitstreiter es schaffen, Saetan zu stürzen. Doch wer sich einmal in sein Reich begibt, kann es ohne seine Zustimmung nie mehr verlassen. Sie müssen schnell handeln, sonst ist alles verloren, wofür sie gekämpft haben.

Beliar, Blanches Halt und große Liebe, taucht zum richtigen Zeitpunkt wieder auf, um mit ihr und einem exquisiten Team Saetan den Garaus zu machen. Doch erst als Blanche mit den bösen Schatten ihrer Vergangenheit, die sie trotz ihrer Qualen für das Kommende stark gemacht haben, abgeschlossen hat, kann sie loslassen und ihre wahren Stärken annehmen. Endlich ist sie mit sich im Einklang und kann ihr Herz öffnen.

Ein wichtiger Bestandteil in diesen Roman um Einfluss, Macht, Liebe und Freundschaft sind Blanches Mitstreiter. Da ist die liebenswürdige Nella, die sich trotz ihrer bewegten Vergangenheit ein weiches, mitfühlendes Herzen bewahrt hat. Sie ist im entscheidenden Moment zur Stelle und kämpft wie eine Löwin um die, die sie liebt. Dann spielen Marcel Wyss, der ihre alte Beziehung gerne wieder aufleben lassen möchte, und ihr bester Freund Andrej, ihr Beschützer aus Kindertagen, eine wichtige Rolle. Zugleich lernt sie endlich ihren Vater, den mächtigen Dämon Tchort kennen. Selbst Enzo, der einflussreiche Mafiaboss, bietet ihr eine mitfühlende Schulter an, die sie vor wenigen Wochen, als sie noch keine Nähe zuließ, ausgekugelt hätte. Allen voran ist da natürlich Beliar, der abtrünnige Erzdämon und gefallene Engel. Er ist ihre große Liebe, ihr Halt und ihre Zuversicht. Zum richtigen Zeitpunkt taucht er wieder auf, um sie in seine starken Arme zu nehmen bzw. sie mit seinen schwarzgefiederten Flügeln zu umschlingen und an ihrer Seite zu kämpfen. Selbst ihr alter Lieblingsfeind Zoey hat einen kurzen, aber sehr dramatischen Auftritt. Oh, und nicht zu vergessen ist Brutus, der Held auf vier Pfoten.

Eine wahre Achterbahn der Gefühle und Emotionen erwartet diesmal den Leser. Und exakt bevor es droht zu sentimental zu werden, zieht Jane Christo plötzlich die Reißleine. Ehe der ahnungslose Leser, der gerade noch Zeit hat sich verstohlen einige Tränen aus den Augenwinkeln zu tupfen, sich versieht, jagt sie ihn wieder gnadenlos durch Paris. Über und unterirdisch geht es sofort wieder rasant, spannend und blutig zur Sache. Die Wortspiele und Metaphern sind wie immer vortrefflich und würzen die Geschichte noch zusätzlich mit einer extra Portion Humor. Bemerkenswert einfühlsam gibt die Autorin den Figuren genügend Raum sich zu entfalten, presst sie nicht abrupt in ein konträres Schema und sie lässt ihnen ihre Individualität.

Besonders authentisch wirkt Blanche, die nicht plötzlich all ihre Prinzipien über Bord wirft und zum liebeskranken Mäuschen mutiert, obwohl ihr die Trennung von Beliar doch ziemlich zusetzt. Jane Christo lässt ihr genügend Spielraum, ihre Emotionen in Einklang mit ihrem Killerinstinkt zu bringen. Auch ihr herrlich direktes Mundwerk hat nicht gelitten.

Das trifft auch auf Beliar, der köstlich nach Kaffee und Zimt duftende Beschützer und Gefährte von Blanche, zu. Er hat zwar die Seiten gewechselt und liebt Blanche von ganzem Herzen, bewahrt sich dennoch genügend von seiner dämonischen Art, um glaubwürdig zu bleiben. Auch wenn sich alle im Laufe der Geschichte weiterentwickeln, bleiben sie doch ihren Überzeugungen treu. Es gibt eben nicht nur schwarz oder weiß, Licht und Schatten, es sind die feinen Nuancen, die einen wichtigen Bestandteil in diesem Roman darstellen.

Die drei Bände ( sh. Blanche 01 – Der Erzdämon und Blanche 02 – Die Versuchung) bauen genial ineinander auf und ergeben ein sehr gut durchdachtes und logisches Gesamtbild. „Blanche 03. Die Entscheidung“ ist ein wahrhaft gelungener Abschluss, der dieser spannenden Trilogie mit einem Quantum Herz, Erotik und Tiefgang durchaus würdig ist. Fesselnd und mit einigen Ãœberraschungen gespickt eignet sich dieser Roman wunderbar zum Abtauchen. Ich persönlich hätte zwar gern noch etwas mehr über Blanches Mutter, den Engel Ithuriel erfahren, bin aber dennoch ausgezeichnet unterhalten worden.

Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Angie für diese schöne ausführliche Buchbesprechung und beim Sieben Verlag für die freundliche Überlassung eines Rezensionsexemplares.

Kurzbeschreibung
Erscheinungstermin: April 2013 im Sieben Verlag (204 Seiten) – Leseprobe
Blanche stehen schwere Zeiten bevor. Erst wird sie von Beliar verlassen, dem Dämon, der sie gerettet hat – und den sie liebt. Dann steht ihr Erzfeind Zoey von den Toten auf, während sie immer tiefer in den Mafiakrieg von Paris hineingezogen wird. In einer Hetzjagd gegen die Zeit sucht sie nach einem Weg, Beliar ausfindig zu machen und gleichzeitig diejenigen, die ihr lieb und teuer sind, aus Saetans Fängen zu befreien.
Ausgerechnet in dieser Situation holt der Teufel zum finalen Schlag aus, um sie endgültig zu vernichten.
Blanche muss sich entscheiden. Wem gehört ihre Loyalität? Wem kann sie vertrauen? Und wie weit wird sie für die Liebe ihres Lebens gehen?

Ãœber die Autorin
Jane Christo arbeitet seit Mitte der Neunziger in der Medienindustrie. Dort hat sie zunächst im Bereich Grafik-Design angefangen und sich später immer mehr mit Textarbeit beschäftigt. Heute ist sie zuständig für PR, Presse- und Werbetexte, sowie für die Redaktion von Kunden- und Mitarbeiterjournalen.
Weitere Informationen über Jane Christo finden sich auf der Autorenhomepage oder Facebook-Seite.

SchattenspurIn Savannah, Georgia USA, werden mehrere Menschen scheinbar ohne Grund und unabhängig von einander in Katatonie versetzt. Dies ruft die Special Agents Wayne Scott und Travis Halifax, Mitglieder einer geheimen Sondereinheit des FBI, auf den Plan. Durch ihre außergewöhnlichen Gaben erkennen sie schnell, dass eine besondere Art von Magie im Spiel ist. So treffen sie während ihrer Ermittlungen auf Kianga Renard, deren Großmutter auch dieser seltsamen „Krankheit“ zum Opfer fiel. Gleich bei ihrer ersten Begegnung knistert es gewaltig zwischen Wayne und Kianga. Beide spüren eine seltsame Anziehungskraft, der sie sich nicht entziehen können und wollen. Doch Kianga ist eine der Hauptverdächtigen, denn sie scheint eine besondere Verbindung zu dem skrupellosen Täter zu haben.

Wayne Scott ist einigen Lesern schon aus dem 2. Band der Dämonen-Trilogie (Rezension: Dämonenerbe 02 – Prophezeiung von Mara Laue) bekannt. Nun erfahren wir endlich mehr über den Mann, der durch seine Gabe des Gedankenlesens von seinen Eltern als Monster bezeichnet und abgelehnt wurde. Geprägt durch Unverständnis und Furcht in seiner Umgebung war es für ihn nicht leicht, mit seiner besonderen Gabe aufzuwachsen. Erst eine Schamanin lehrt ihn, seine Fähigkeiten zu beherrschen und zu nutzen. Waynes beruflichen Erfolge beim FBI täuschen nicht darüber hinweg, dass er im Privatleben ein einsamer Mensch ist. Bis auf seinen Kollegen und Freund Travis meidet er zumeist den näheren Kontakt zu seinen Mitmenschen. Er hatte schon die Hoffnung aufgegeben, jemanden mit der gleichen Gabe oder zumindest eine Partnerin, die sich davon nicht abschrecken lässt, zu finden. In Kianga trifft er nicht nur eine Gleichgesinnte, sondern auch endlich die Frau, mit der er gemeinsam durchs Leben gehen möchte. Alles wäre perfekt, wenn da nicht Zweifel und Misstrauen an ihm nagen würden, ob sie nicht doch mit dem Täter gemeinsame Sache macht.
Einfühlsam und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl meistert Wayne während seiner Ermittlungen die immer noch im tiefen Süden der USA unterschwellig herrschende Problematik zwischen Schwarz und Weiß.

Anders als Wayne wuchs die Tänzerin Kianga in einer Umgebung auf, in der Magie und Okkultismus zum Alltag gehören. Doch sie befindet sich seit Jahren unter falschem Namen auf der Flucht vor dem eisigen Hauch des Bösen aus ihrer Heimat Haiti. Nur ihre Großmutter, mit der sie herzlich verbunden ist, kennt ihre wahre Identität. Anhand der jüngsten Ereignisse muss sie erkennen, dass ihre Vergangenheit sie leider doch eingeholt hat und sie sich ihr stellen muss, um die gefangenen Seelen zu befreien. Wayne, in dem sie einen Partner gefunden hat, der nicht nur ihre Gabe teilt, sondern auch ihr Herz berührt, schwebt in großer Gefahr. Um sein Leben nicht zu gefährden, muss sie sich alleine in die Höhle des Löwen begeben. Äußerste Vorsicht ist geboten, denn ihr Gegner ist sehr machtvoll und versucht, sie mit allen Mitteln an seine dunkle Seite zu ziehen. Trotz der geheimen Kräfte, die in ihr wohnen, ist ihr Widersacher nicht leicht zu besiegen. Ein Kampf um gefangene Seelen, Leben und Tod beginnt…

Versiert spinnt Mara Laue die Fäden weiter aus der Welt, in der mystische Wesen im Verborgenen unter uns leben, und zieht den Leser diesmal in die interessante Welt des Okkultismus und Voodoo. Gekonnt verwischt sie in dieser Geschichte um Macht, Manipulation, Seelenverwandtschaft und Magie die Grenzen zwischen Phantasie und Realität. Mit viel Liebe zum Detail ist dieser sehr gut recherchierte, spannende und mit einer gehörigen Portion Romantik versehene Roman ein wahres Lesevergnügen. Alle Charaktere, auch die weniger sympathischen, sind sehr gut ausgearbeitet. Das Nachwort der Autorin bietet auch dem bisher unkundigen Leser hinreichende Erklärungen und Wissenswertes über den Voodoo Kult.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und da dieser Band der Auftakt zu einer Serie mit den D.O.C. Agents zu sein scheint, bin ich schon auf die folgenden Bände gespannt.

Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Angie für diese schöne Buchbesprechung und beim Sieben Verlag für die freundliche Überlassung eines Rezensionsexemplares.

Kurzbeschreibung
Erscheinungstermin: Februar 2013 im Sieben Verlag (212 Seiten)
FBI-Agent Wayne Scott ist Telepath und deshalb ein wertvoller Mitarbeiter für die Sonderabteilung DOC – Department of Occult Crimes. Was ihm beruflich nützt, macht ihn privat zu einem einsamen Mann. Als er eine Serie von Fällen aufklären muss, bei denen Menschen auf unerklärliche Weise in Katatonie versetzt werden, begegnet er im Zuge der Ermittlungen Kianga Renard und stellt fest, dass sie eine ähnliche Gabe besitzt. Beide fühlen sich nicht nur deshalb sofort zu einander hingezogen. Doch Kia verbirgt ein Geheimnis und kennt offenbar den Täter. Als immer mehr Indizien darauf hindeuten, dass sie mit dem unter einer Decke steckt, gerät Wayne in einen tiefen Konflikt zwischen Liebe und Pflicht. Aber auch Kia steht vor einer schweren Entscheidung. Denn um an die Macht zu gelangen, über die sie seit ihrer Geburt verfügt, hat der Täter Wayne aufs Korn genommen und will nicht nur dessen und Kias Seele, sondern auch ihr Leben.

Ãœber die Autorin
Mara Laue (Jahrgang 1958), begann im Alter von 12 Jahren mit dem Schreiben. Auf erste Veröffentlichungen in Schülerzeitungen folgten ab 1980 Fantasy- und Science-Fiction-Storys, Kriminal- und andere Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Fanzines sowie verschiedene Sachartikel zu diversen Themen. 1999 wurde ihr erstes (inzwischen vergriffenes Lyrik-) Buch veröffentlicht. Seit 2005 arbeitet sie als Berufsschriftstellerin und schreibt hauptsächlich Krimi/Thriller, Science Fiction, Okkult-Krimis, Dark Romance, Fantasy und Lyrik.

Im Jahr 2012 gewann sie ein „Tatort-Töwerland“-Literaturstipendium für den Kriminalroman „Brocksteins letzter Vorhang“ (erscheint 2013).

Mara Laue ist Mitglied der „Mörderischen Schwestern – Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen“ und im „Syndikat – Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur“. Nebenbei unterrichtet sie kreatives Schreiben in Workshops und Fernkursen und schreibt als Ghostwriterin Biografien und Firmenchroniken. Wenn ihr das Schreiben die Zeit dazu lässt, arbeitet sie im Nebenberuf als Künstlerin und Fotokünstlerin und hat gegenwärtig eine Ausstellung pro Jahr.

Weitere Informationen über Mara Laue finden sich auf ihrer Autorenhomepage.

Lyon Salassar IV, König der Amorphen, verbrachte die letzten 500 Jahre überwiegend in einem geheimen Versteck. Der Vampirkönig brach den Kontakt zu den Angehörigen seiner Spezies komplett ab. Als er eines Tages der Ärztin Adina Cyburn das Leben rettet, ahnt er noch nicht, wie schicksalhaft und weitreichend diese Begegnung zwischen ihnen ist.

Adina, die bei einem Besuch des Klosters, in dem sie als Waise aufwuchs, in der Abgeschiedenheit etwas zur Ruhe kommen will, ist sofort magisch von ihrem düsteren Lebensretter angezogen. In letzter Zeit stellte sie beunruhigende Veränderungen an sich fest, die jeder logischen Erklärung widersprechen. Dass Amorphen sich ab dem 30. Lebensjahr vom Mensch zum Vampir verwandeln, ahnt sie nicht. Nur Lyon bemerkt, dass Adina seiner Art angehören könnte. Doch das scheint unmöglich, denn die Amorphen können keine Nachkommen mehr zeugen.

Von Adinas Anwesenheit durcheinandergebracht, taucht er nicht umgehend wieder unter, sondern sucht seinen ehemaligen Heimatort auf und trifft dort auf einen alten Freund. Als dieser ihm von dem Schicksal der Amorphen erzählt, zweifelt der König an seiner Entscheidung die letzten Jahrhunderte im Untergrund verbracht zu haben. Zumal der dachte und hoffte, dass dadurch sein Volk zu retten sei. Doch seine Art ist vom Aussterben bedroht. Die Fehde mit der verfeindeten Vampirrasse der Magycen ist immer noch nicht beigelegt. Der Pakt, der besagte, dass wenn er von der Bildfläche verschwindet, damit das Töten aufhört, scheint also hinfällig. Hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen für Adina und gepeinigt von den Schuldgefühlen sein Volk im Stich gelassen zu haben, kehrt Lyon in seine alte Rolle zurück. Adina spielt dabei eine nicht ganz unwesentliche Rolle und letztendlich scheint nicht alles so hoffnungslos zu sein wie Lyon anfangs denkt. Während die Beziehung zwischen Lyon und Adina sich vertieft, kommt Lyon mit seinem alten Freund Bash einer großen Intrige auf die Spur, die nicht nur sein Volk fast ausgelöscht hat, sondern auch allmählich die Magycen angreift.

Stephanie Madea ist es gelungen, das Vampirgenre noch einmal neu aufzurollen. Durch die detaillierten Beschreibungen der Vampirarten mit ihren differenzierten magischen Kräften, kann man dieses Genre ganz neu erleben. Die Liebesgeschichte von Lyon und Adina deckt alle Facetten ab. Die romantischen und erotischen Szenen sind sehr ästhetisch geschildert und in keiner Weise gewöhnlich. Aufgrund des feinfühligen Schreibstils empfindet man mit den Protagonisten mit. Auch die Action kommt nicht zu kurz. Der Roman enthält einige packende Kampfszenen, die dem Buch die richtige Würze verleihen. Nach und nach kommt man den Geheimnissen in diesem Buch auf die Spur und wird am Ende nicht enttäuscht. Alles fügt sich zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen und ist doch keineswegs vorhersehbar. Besonders gern hatte ich den magischen weiblichen Ozelot Tropical. Sie spielt zwar eine unsichtbare, aber dennoch wichtige Rolle in Lyons Kampf.

Alles in allem ist Lyon A.M.O.R. 01 eine klare Empfehlung für alle, die das Vampirgenre lieben. Da noch nicht alles geklärt ist und auch aufgrund des Titels, darf man wohl auf eine oder mehrere Fortsetzungen hoffen.

Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Doc Jane für diese schöne Buchbesprechung und beim Sieben Verlag für die freundliche Überlassung eines Rezenionsexemplares.

Kurzbeschreibung
Erscheinungstermin: Oktober 2012 im Sieben Verlag, 248 Seiten, 16,50 Euro
Vor 500 Jahren ging der Amorphenkönig Lyon Salassar einen Pakt mit dem Feind ein, um seine Vampirrasse vor der Ausrottung zu bewahren. Solange er allein in Verborgenheit mit seinem Schicksal hadert, herrscht Frieden – so glaubt er. Auf der Suche nach Nahrung rettet er der Ärztin Adina Cyburn das Leben. Adina ist von dem mysteriösen Mann und seiner düsteren Ausstrahlung gleichermaßen fasziniert wie verängstigt, denn seine Präsenz verstärkt ihre dämonischen Fähigkeiten, vor denen sie zu flüchten versucht. Obwohl sein Herz für Adina entbrennt, zieht Lyon sich zurück, um seinen Schwur nicht zu brechen. Zu spät erfährt er, dass er das Unheil bereits heraufbeschworen hat. Adina ist zum Spielball seiner Feinde geworden. Als Lyon eine grausame Entdeckung macht, muss er eine verheerende Entscheidung treffen – für seine Liebe oder seine Spezies.

Ãœber die Autorin
Stephanie Madea, geboren 1977, wuchs in Norddeutschland auf. In ihrer Jugend fand sie Erfüllung in der Leitung von Sportgruppen wie dem Kinderturnen oder in der DLRG. Sie voltigierte, schrieb nächtelang Prosa und Poesie, vertonte eigene Hörspiele und komponierte Stücke auf der Orgel.

Sie erhielt ihren staatlich geprüften Abschluss zur Wirtschaftsassistentin in Fremdsprachen und Korrespondenz, ließ sich zur Speditionskauffrau mit Handelskammerabschluss ausbilden und erlangte den Titel zur staatlich geprüften Immobilienmaklerin-IMI.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in verschiedenen Berufen im In- und Ausland startete sie im kreativen Bereich ihre Selbstständigkeit. Seit 2007 lebt sie mit ihrem Lebensgefährten und ihren vier Katzen in einem kleinen Bergdorf auf Zypern und arbeitet neben ihrem Hauptberuf als freie Schriftstellerin.

Stephanie Madea schreibt mit Herzblut für das Paranormal Romance-Genre. Ihr Debüt „Sklave des Blutes“ erschien im Juli 2011 als erster Band der Trilogie „Night Sky“. „Schwur des Blutes“ und „Schicksal des Blutes“ erschienen im Februar und August 2012. Im Herbst 2012 startete ihre neue Reihe „A.M.O.R.“ mit „Lyon“.

Die Profikillerin Blanche hat mittlerweile einen neuen Auftraggeber, den Erzengel Miceal. Zusammen mit ihrem Erzdämon Beliar kämpft sie nun für die andere Seite. Doch als das Waisenhaus, in dem sie eine Zeit lang als Kind gelebt hat, angegriffen wird, wird Blanche von ihrer bewegten Vergangenheit eingeholt. Ein Dämon hat sieben Kinder entführt und auch Saetan hat ein besonderes Interesse an den Kindern, die alle, wie auch Blanche, Halbdämonen sind und aus verbotenen Verbindungen stammen.

Ein für alle Beteiligten kompliziertes und teilweise blutiges Spiel mit plötzlich aus Blanches ereignisreicher Vergangenheit auftauchenden Personen beginnt: Es geht um Macht, Liebe und Vertrauen.

Blanche außergewöhnliche Existenz ruft nicht nur die himmlischen Mächte auf den Plan, auch die Hölle zeigt ein sehr großes Interesse an ihr. Sie verändert sich und entdeckt ungewöhnliche Fähigkeiten an sich, die ihr im Kampf gegen ihre Feinde zugute kommen, besonders gegen ihren Erzfeind Zoey, dessen endgültige Vernichtung noch immer ein vorrangiges Ziel ist.

Wut und Zorn waren bisher die Nahrung für ihren dicken Panzer, der ihre Gefühle und Verlustängste sicher unter Verschluss hielt, doch zeigen sich im Lauf der Geschichte immer mehr Risse in dieser Abschirmung. Blanche öffnet sich nur zögernd ihren Empfindungen und lernt, dass Angst keine Schwäche ist, denn sie hat Angst um ihren geliebten Dämon, der plötzlich vom Erdboden verschwunden ist.

Obwohl sie längst nicht mehr so eiskalt wie im 1. Band handelt, bleibt sie doch die knallharte Blanche, die wir kennen und lieben. Auch einige Nebencharaktere können auf der Sympathieskala punkten. Da ist Nella, eine ehemalige Prostituierte, die sich ausgerechnet Blanche, die beziehungstechnisch eine wahre Herausforderung ist, als Freundin aussucht. Selbst Enzo, ein mächtiger Mafiaboss und bestimmt kein Unschuldsknabe hat eine weiche Seite. Nach ihm streckt ebenfalls das ultimative Böse seine Klauen aus.

Schon auf den ersten Seiten jagt Jane Christo den Leser erneut durch die Metropole Frankreichs – rasant und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Wie schon im ersten Band geht es dabei wieder heftig zur Sache. Es wird mit harten Bandagen gekämpft, mit herkömmlichen und ungewöhnlichen Waffen, neue und alte Gegner treffen gewaltsam aufeinander. Selbst vor dem Wahrzeichen von Paris, dem Eifelturm, macht die Autorin nicht halt und lässt ihn, als Schauplatz einer heftigen Schlacht der Dämonen, schwer leiden.

Doch auch als das Tempo ein wenig abnimmt, bleibt der Roman spannend und sehr interessant. Es kommen Dinge ans Tageslicht, mit denen niemand rechnen konnte. Emotionale Verwicklungen, Enthüllungen und besonders die Einblicke in Beliars Vorgeschichte, seinen tiefen Fall zu einem der mächtigsten Dämonen Saetans, sind sehr eindrucksvoll beschrieben. Es brodelt gewaltig in Saetans Reich und unterschwellig bahnt sich ein großer Showdown an, der im 3. und letzten Teil wohl seinen Höhepunkt haben wird.

Mir hat die, obwohl ziemlich mit Gewalt gespickte, aber dennoch herzbewegende Geschichte um Blanche und Beliar sehr gut gefallen. Eine wunderbare Idee von Jane Christo ist auch das Glossar, das sie erklärend dazu geschrieben hat und das sich im Anhang befindet. Ich freue mich jedenfalls „höllisch“ auf den 3. Teil, der hoffentlich bald herauskommt! 😉

Der Lesekreis bedankt sich bei Angie für diese schöne Buchbesprechung und beim Sieben Verlag für die freundliche Überlassung eines Rezensionsexemplares.

Die Paperback-Ausgabe von Blanche 02: Die Versuchung von Jane Christo umfasst 200 Seiten und ist im Oktober 2012 im Sieben Verlag für 14,90 Euro erschienen.

Kurzbeschreibung
Es ist nicht einfach, eine Profikillerin zu sein, die die Seiten gewechselt hat. Blanche setzt sich für die Sache der Engel ein, und hat sich mit Saetan einen mächtigen Feind geschaffen. Er plant, ihr ehemaliges Waisenhaus zu übernehmen, um eine Armee aus Halbdämonen aufzustellen. Das schreit nach Geduld, guter Ausrüstung und ausreichend Mantelgeschossen. Doch Blanche hat nicht nur gegen äußere Feinde zu kämpfen, sondern auch mit ihren inneren Dämonen. Die Vergangenheit droht, sie einzuholen. Sie muss sich ihren widersprüchlichen Gefühlen stellen, ansonsten verliert sie Beliar, den Erzdämon, der sie gerettet hat – und der sie liebt. Blanche muss kämpfen. Für ihr Überleben. Ihre Freiheit. Um die Liebe.

Ãœber die Autorin
Jane Christo arbeitet seit Mitte der Neunziger in der Medienindustrie. Dort hat sie zunächst im Bereich Grafik-Design angefangen und sich später immer mehr mit Textarbeit beschäftigt. Heute ist sie zuständig für PR, Presse- und Werbetexte, sowie für die Redaktion von Kunden- und Mitarbeiterjournalen.
Blanche – Der Erzdämon“ (Rezension) ist der Auftakt ihrer Urban Fantasy Trilogie beim Sieben Verlag. Der dritte Teil erscheint im April 2013 unter dem Titel „Die Entscheidung„.

Den Sternenträgern und ihren Partnern bleiben nur noch wenige Tage, um einen rasenden Nephilim aufzuhalten, dem es gestattet ist alle 700 Jahre am 1. Mai für 7 Tage auf der Erde zu wandeln. Oder sollte man besser sagen, die Erde heimzusuchen? Denn seine Beweggründe scheinen alles andere als friedlich zu sein und die verhängnisvolle Woche hat schon begonnen.
Wer schafft es, wer hat die Macht sich einem tobenden Nephilim entgegen zu stellen und in die Knie zu zwingen, oder ihn gar zu töten?

Ny´lane Bavarro, die mysteriöse, düstere Versuchung auf zwei Beinen, mit einem Körper zum Niederknien und gefährlicher als ein Schlangenbiss, ist den Lesern durch seine beeindruckenden Auftritte in den vorrangegangenen Bänden bestens bekannt. Sein unrühmliches Handeln in der Vergangenheit, seine Herkunft und nicht zuletzt seine Gefühle wusste er geschickt hinter einem harten undurchdringlichen Panzer aus Kaltblütigkeit und Dominanz zu verbergen. Als Tribor, ein nach weiblichem Blut süchtiger Vampir, ist er eigentlich eine große Gefahr für Amy. Doch ausgerechnet er wird von seinem Freund Jonas gebeten, sie zu beschützen. Und obwohl sie so gar nicht in sein Beuteschema passt, weil sie eine Weiße und noch dazu ein Mensch ist, kann er ihr nur sehr schwer widerstehen. Sie weckt Gefühle in ihm, die er schon vor langer Zeit verloren glaubte.

Amy, die beste Freundin von Cira, hat sich vorgenommen, diese harte Nuss zu knacken. Zielstrebig und selbstbewusst lässt sie sich durch nichts und niemanden von ihm abschütteln, insbesondere nicht von Mr. Silver Angel persönlich. Doch es ist nicht nur ihr journalistischer Spürsinn, der sie dazu treibt die Mysterien um Ny´lane aufzudecken. Sie hat sich trotz aller Gegensätze in ihn verliebt.

Die Liebe ist das größte Mysterium auf Erden. Sie zu verschenken heißt, selbst unendlich reich beschenkt zu werden.

Ein Paar, das unterschiedlicher nicht sein kann, scheint eine der wichtigen Schlüsselrollen in dieser Geschichte zu spielen. Es ist ein steiniger und mit Überraschungen gepflasterter Weg, bis alle Wahrheiten und Lügen aufgedeckt werden, Geheimnisse und Rätsel entschlüsselt sind, um die nahende Katastrophe aufzuhalten. Und das geschieht buchstäblich in letzter Sekunde.

San Francisco, Sierra Leone und die sagenumwobene Bibliothek von Alexandria in Ägypten sind alles Orte, die unsere liebgewonnen Helden aufsuchen müssen, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren. Alle ziehen, trotz unterschiedlicher Gattungen und Charaktere, an einem Strang, da sie nicht nur durch Geschehnisse in der Vergangenheit miteinander verbunden sind, sondern auch durch tiefe Liebe und Freundschaft. Selbst Lilith, die Körperdämonin mit der herrlich frechen Klappe, schließt sich ihnen an, um ihren Exchef aufzuhalten. Wie immer ist es einfach nur köstlich, wie sie verschiedene Körper besetzt, egal ob Mensch oder Tier, und dem Leser ihre etwas eigenwillige Meinung mitteilt. Wie dieser kapriziöse weibliche Dämon seine endgültige Gestalt bekommt, ist einer der fabelhaftesten Highlights in diesem Roman.

Atemberaubend spannend, wunderschön romantisch und sinnlich, mit einer Portion Gefühlschaos, Humor und liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, schließt Stephanie Madea in ihrem fesselnden und wie immer sehr einfühlsamen Erzählstil in diesem letzten Band der Trilogie den Kreis um die Ringträger und ihre Verbündeten, um Legenden, Wahrheiten und tiefgehender Liebe.

Von der Autorin geschickt ausgeklügelt, schieben sich die verschiedenen Puzzleteile an die richtigen Stellen. Fäden, die in der Vergangenheit gesponnen wurden, werden in der Gegenwart verknüpft, um in der Zukunft bestand zu haben. Alles fügt sich wunderbar zu einem grandiosen Ende zusammen, das alle Beteiligten, auch die Leser, nach viel vergossenem (Herz)Blut, einfach verdient haben. Wer die ersten beiden Bände gelesen hat, ist klar im Vorteil, da der Leser gleich auf den ersten Seiten ohne Umschweife wieder mitten ins Geschehen katapultiert wird.

Mir hat der 3. Teil sehr gut gefallen und ich vergebe gerne 5 von 5 Sternen. Vielen Dank für dieses wunderbar fantasievolle Lesevergnügen. Und nein, ich werde mir Ny´lane nicht mit Zöpfen vorstellen, denn irgendwie habe ich mich an seinen rasierten Schädel gewöhnt! Mach´s gut Lilith, auch du wirst mir fehlen. 😉

Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Angie für diese hinreißende Buchbesprechung und beim Sieben Verlag für die freundliche Überlassung eines Rezensionsexemplares.

Schicksal des Blutes: Night Sky 03 von Stephanie Madea ist in der Taschenbuchausgabe im August 2012 im Sieben Verlag erschienen. Hier finden sich Rezensionen zu Night Sky 01 und Schwur des Blutes: Night Sky 02.

Kurzbeschreibung
Der mysteriöse Vampir Ny’lane Bavarro fristet ein Dasein im Schatten. Niemand weiß, wer der gefährliche und sagenumwobene ‚Silver Angel‘ wirklich ist. Seine einzigartige Gabe, die Gedanken anderer zu lesen, und seine Sucht nach weiblichem Blut, rauben ihm den Glauben an eine Zukunft. Nicht nur deshalb grenzt er sich ab und setzt alles daran, die Journalistin Amy Evans zu verschrecken, um seine unerklärlich tiefen Gefühle für sie nicht zu offenbaren. Die Sternträger kämpfen um das elementare Gefüge der Welt und stellen Amy unter Ny’lanes Schutz. Aber sie vertraut ihm nicht und erfährt, dass Ny’lane mehr über ihre grauenhafte Vergangenheit weiß. Sie beginnt, nach der seinen zu forschen, die auf erschreckende Weise mit ihrer verbunden scheint. Als Amy in Diamantenminen und vergessenen Katakomben Afrikas ein unvorstellbares Geheimnis entdeckt, kann nur noch Ny’lane ihr Leben und das aller Menschen und Wesen retten. Doch Ny’lane weigert sich, sein Schicksal zu akzeptieren …

Ãœber die Autorin
Stephanie Madea, geboren 1977, wuchs in Norddeutschland auf. In ihrer Jugend fand sie Erfüllung in der Leitung von Sportgruppen wie dem Kinderturnen oder in der DLRG. Sie voltigierte, schrieb nächtelang Prosa und Poesie, vertonte eigene Hörspiele und komponierte Stücke auf der Orgel.

Sie erhielt ihren staatlich geprüften Abschluss zur Wirtschaftsassistentin in Fremdsprachen und Korrespondenz, ließ sich zur Speditionskauffrau mit Handelskammerabschluss ausbilden und erlangte den Titel zur staatlich geprüften Immobilienmaklerin-IMI.

Nach mehrjähriger Berufstätigkeit im In- und Ausland startete sie im kreativen Bereich ihre Selbstständigkeit und tauchte in die Tiefen der Schreibkunst ein.

Seit 2007 lebt sie mit ihrem Lebensgefährten und ihren drei Katzen in einem kleinen Dorf auf Zypern und arbeitet als freie Schriftstellerin.

Stephanie Madea schreibt mit Herzblut für das Paranormal-Romance-Genre. Ihr Debüt “Sklave des Blutes” erschien im Juli 2011 als erster Band der Trilogie „Night Sky“. “Schwur des Blutes” und “Schicksal des Blutes” erscheinen im Februar und August 2012. Im Herbst 2012 startet eine neue Serie.

Weitere Informationen finden sich auf der Autorenhomepage von Stephanie Madea.