Bücher gehören immer noch zu den beliebtesten Geschenken zu Weihnachten. Da liegt es nahe, dass gerade in der Vorweihnachtszeit vielerorts Listen mit Buchempfehlungen zu finden sind. Bei rund 80.000 Neuerscheinungen pro Jahr kann eine weitere Liste mit Buchtipps nicht schaden.

Deshalb unsere Bitte an ALLE Blogger mit einem Faible für Bücher:

Nennt uns 3 Bücher aus der Belletristik, die es in sich haben und auf den Gabentisch gehören.

In der Hoffnung, dass sich noch viel mehr beteiligen, geht schon mal vorab eine Einladung an folgende Literaturblogs heraus:

Ailis´Leseturm
http://leseturm.blog.de/

Dieses Jahr ganz besonders beeindruckt hat mich „Vom Atmen unter Wasser“ von Lisa-Marie Dickreiter. Was Krimis anbelangt, lege ich immer gerne wieder „Grabesgrün“ von Tana French ans Herz. Und mein all time favourite im Fantasy-Sektor ist Susanna Clarkes Roman „Jonathan Strange & Mr. Norrell“.

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Am Lesestrand
http://www.am-lesestrand.de/

Melanie empfiehlt Fantasy-Fans die Trilogie “Die Tribute von Panem”, fand im Jahr 2010 “Alera: Geliebter Feind” von Kayla Cluver wunderschön und konnte über “Plötzlich Shakespeare” von David Safier herzlich lachen.

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Bücher-Café
http://buechercafe.blogspot.com/

Nachfolgend die Buchtipps von Mailin vom Bücher-Café:
“Die Bücherdiebin” von Markus Zusak – Einer der besten Romane über den Zweiten Weltkrieg, die ich gelesen habe.
“Tödliche Spiele (Die Tribute von Panem 1)” von Suzanne Collins – Der großartige Auftakt zu einer Trilogie, der mich vom Amfang bis zum Ende vollkommen gefesselt hat.
“In der Mitte der Nacht” von Michael Cox – Ein toller viktorianischer Krimi

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Bücher über alles
http://buecher.ueber-alles.net/

Für alle, die gerne berührende Geschichten lesen: „Wenn ich bleibe“ von Gayle Forman – für mich der Überraschungshit des Jahres und hierzulande leider viel zu wenig beachtet. Ich habe beim Lesen gelacht, geweint, gelitten und gehofft und war selten so bewegt und gefesselt wie bei diesem Buch.
Für Krimifans: „Wenn die Wahrheit stirbt“, das aktuelle Buch aus der Kincaid-/James-Serie von Deborah Crombie – wobei alle anderen Bücher ebenfalls klasse sind. Crombie ist m.E. derzeit eine der besten Autorinnen klassischer Ermittlerkrimis, weil sie wie kaum jemand sonst eine Vielzahl von scheinbar unabhängigen Handlungssträngen logisch zusammenführt, und seit Jahren auf gleichbleibendem Niveau schreibt.
Für Leser, die schräge Fantasy mit skurrilen Figuren und heillosen Übertreibungen mögen: „Der Elbenschlächter“ von Jens Lossau/Jens Schumacher. Der Krimifall ist nicht übermäßig komplex, aber wenn ein grobschlächtiger, sexbesessener Troll und ein genialer, arroganter Magier in Gestalt eines Jüngelchens gemeinsam ermitteln, ist trotzdem blendende Unterhaltung garantiert. Zu allen Büchern finden sich Rezensionen auf Irinas Blog „Bücher über alles“.

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Der Digitale Flaneur
http://derdigitaleflaneur.blogspot.com/

1) Das Leben kleben: Marina Lewycka. Komplexes Thema verblüfft leicht erzählt. Versehen mit einer meiner liebsten Figuren der gegenwärtigen Literatur.
2) Ich und die anderen: Matt Ruff. Selten wurde die Genese einer multiplen Persönlichkeit intimer und schlüssiger geschildert. Erschreckend und fesselnd.
3) Terra: Stefano Benni. Einfach ein Klassiker der satirischen Zukunftsschilderungen. Lacher garantiert, Nachdenken auch.

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eliterator.de
http://eliterator.blog.de

Meine 3 Vorschläge:
Für alle Deutschen (Piefkes) mit Österreich-Bezug: Dirk Stermann “6 Österreicher unter den ersten 5″
Für alle Krimifans mit Interesse an Zeitgeschichte und Berlin: Oliver G. Wachlin “Tortenschlacht”
Für alle Romantiker, die es noch nicht kennen: Daniel Glattauer: “Gut gegen Nordwind”

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Fantasie und Träumerei
http://fantasie-und-traeumerei.blog.de/

Meine Weihnahchtsbuchempfehlungen sind:
Das Haus zur besonderen Verwendung von John Boyne
Wasser für die Elefanten von Sara Gruen
Urbat: Die dunkle Gabe von Bree Despain

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Firyar
http://www.firyar.de/

Hier sind meine Highlights, dieses Jahr gelesen: „Gormenghast“ von Mervyn Peake ist für alle Fans von grotesker Phantastik, „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss – die beste High Fantasy seit langem und „Die Drachen von der Tinkerfarm“ von Tad Williams präsentiert eine herrlich skurille Fantasygeschichte, welche in unserer Zeit spielt.

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Frauenkrimis
http://frauenkrimis.net/

Nicht alles Krimis, aber trotzdem starke Bücher als Empfehlung von Frauenkrimis.net
Christine Lehmann: Malefizkrott
Marie NDiaye: Drei starke Frauen
Natsuo Kirino: Grotesk

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Friedelchens Bücherstube
http://friedelchen.blogspot.com/

Romantikern empfehle ich “Julia” von Anne Fortier. Eine wundervolle Liebesgeschichte vor der zauberhaften Kulisse Sienas.
Für Engelsfanatiker empfehle ich “Apocalypsia” von Andreas Izquierdo. Nie war der Kampf um die Herrschaft im Himmel imposanter geschildert. Und wer einfach mal umwerfend amüsante, mit tollen Ideen gespickte Belletristik lesen will, dem empfehle ich “Vatermord und andere Familienvergnügen” von Steve Toltz.

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Karo adores…
http://karoadores.blogspot.com/

Karo empfiehlt uns folgende Bücher und erklärt ihre Wahl ausführlich auf ihrem Blog:
“City of Bones” von Cassandra Clare
“Das Lächeln der Fortuna” von Rebecca Gablé
“Freihändig” von Bettina Belitz

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Katze mit Buch
http://katzemitbuch.blogspot.com/

Für alle Fans von Steampunk-Fantasy empfehle ich “Worldshaker” von Richard Harland, ein ganz besonderes Highlight für Krimi und Thrillerfans ist “Schattengesicht” von Antje Wagner und mein Bilderbuch-Hihglight 2010 ist “Die große Wörterfabrik”, erschienen bei Mixtvision – mehr dazu von Anette vom Blog „Katze mit Buch“ unten in der Kommentarleiste.

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Krimilady
www.Krimilady.de

Nachfolgend die Empfehlungen von Henny Hidden, DER Krimilady:
Alice Munro: Tanz der seligen Geister
Monika Goetsch:Wasserblau
Manfred Wieninger: Prinzessin Rauschkind
Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen

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LeseLust & LeseLiebe
http://leselustleseliebe.wordpress.com/

Nachfolgend die Buchtipps von Charlousie:
Ich habe „Zwei Kerzen für den Teufel“ verschlungen und genossen.
„Super Nova“ ist ein wunderschönes Buch, dessen Cover genauso schön gestaltet ist, wie sein Inhalt und dieses faszinierende Aussehen absolut verdient hat.
Ich empfehle „Arkadien brennt“ allen LeserInnen, da dieser Roman ein breites Spektrum besitzt und somit für jeden etwas dabei ist.

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Lesemomente
http://lesemomente.blog.de/

Christines Buchempfehlungen sind auch genau nachzulesen, samt kurzer Beschreibungen und ausführlicher Rezensionen auf ihrem Blog.
1. “Das Gleichgewicht der Welt” von Rohinton Mistry
2. “Der Joker” von Markus Zusak
3. “Fee. Schwestern bleiben wir immer” von Monika Feth

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Leseträume
http://www.lesetraeume.net/

Elena legt jedem Fantasy-Fan nur folgende Bücher ans Herz legen. Warum das so ist, erklärt sie ausführlich auf ihrem Blog.
“Urbat: Die dunkle Gabe” von Bree Despain
“City of Bones” von Cassandra Clare
“Der Kuss des Kjers” von Lynn Raven

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Libromanie
http://libromanie.de/

„Zwei an einem Tag“ von David Nicholls war letztes Jahr eines meiner absoluten Highlights und obwohl ich in der Zwischenzeit an die 90 Bücher gelesen habe, ist es nach wie vor meine unangefochtene Lieblingsliebesgeschichte.
Auch im letzten Jahr gelesen und gerade erst noch in der Lokalzeitschrift empfohlen, habe ich „An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub. Eigentlich ist es ein Kinderbuch, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass auch Erwachsene großen Spaß mit den kleinen Pinguinen haben und am Ende sogar richtig ins Grübeln kommen.
Wolfram Fleischhauers „Die Frau mit den Regenhänden“ habe ich bereits 2oo7 gelesen und wenn ich daran zurückdenke, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut. Im positiven Sinne versteht sich. Mehr zu allen Buchtipps von Nina, einschließlich aller Rezensionen, findet sich auf ihrem Blog.

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Lilly Berry
http://www.lillyberry.de/

Lilly Berry empfiehlt eher weiblichen Studenten, Abiturienten, Verträumten und „stillen Wassern“ den Klassiker von Emily Brontë „Sturmhöhe“ als zeitloses Buch. Stephenie Meyers “Seelen” lautet Lillys Tipp für Teenager, junge und jung gebliebene Frauen. Für alle, die Twilight lieben, etwas mit Fantasy anfangen können und nicht genug Liebesgeschichten lesen können. Und “Grabesgrün” von Tanja French als besondere Empfehlung für Krimifans. Mehr dazu auf Lillys Blog…

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Literaturgeflüster
http://literaturgefluester.wordpress.com/

Ich würde mir Dorothee Elmigers “Einladung an die Waghalsigen”, Günter Grass “Grimms Wörter” und Doron Rabinovici “Andernorts” wünschen. Eines davon werde ich, glaube ich, auch bekommen.

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Read that!
http://readthat.de/

Marcel vom Blog Read that! empfiehlt:
„Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery, „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak und „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

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tea, chokolate and books
http://teachocolateandbooks.blog.de/

Nachfolgend die Empfehlungen von Eva, ausführliche Informationen dazu finden sich auf ihrem Blog.
Rubinrot von Kerstin Gier
Die geheime Sammlung von Polly Shulman
Rain Song von Antje Babendererde

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The Island Weekly – Anne Hodgson
http://annehodgson.de/

Annes Empfehlungen lauten:
Dave Eggers: „A Heartbreaking Work of Staggering Genius“ (2000), Paul Auster: „Invisible“ (2009) und Vicki Baum, „Menschen im Hotel“

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Vampire Support
http://vampiresupport.blogspot.com/

Da ich ja einen netten kleinen Vampir-Blog führe sind meine Empfehlungen natürlich blutsaugerischer Natur ^,-,^
Carmilla von Joseph Sheridan Le Fanu
Dracula – Die Wiederkehr von Dacre Stoker & Ian Holt
Der Fürst der Finsternis von Anne Rice

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Buchempfehlungen bitte per Kommentar mitteilen. Die Blogs werden dann in alphabetischer Reihenfolge eingefügt.

Seit dem 01. Dezember 2010 wird im diesjährigen literarisch-kulinarischen Adventskalender auf boersenblatt.net gebrutzelt, gebraten und gebacken. Entsprechend lecker sind auch die Preise im Gesamtwert von 1.300 Euro, die auf die Gewinner warten. Nämlich:

  • Ein Verwöhnwochenende für zwei Personen im Literaturhotel Villa Orange in Frankfurt (2 Übernachtungen im Deluxe-Doppelzimmer mit Frühstück), auf Wunsch Besuch der Börsenblatt-Redaktion am Freitag.
  • Zwei Champagne Barons de Rothschild-Pakete vom Hanseatischen Wein- und Sektkontor im Wert von je 105 Euro
  • Zwei Gutscheine im Wert von je 100 Euro für den Weinversand Meevio
  • 2×2 Karten für ein GALADINNER, in einem der 200 Spielorte deutschlandweit nach Wahl, ausgenommen Spielorte bei denen die Getränke zum Essen im Ticketpreis enthalten sind.
  • 2×2 Karten für eine Show in einem der bekanntesten Varieté-Theater in Deutschland, dem Tigerpalast in Frankfurt, zu ausgewählten Terminen
  • Zwei leseleckere Geschenksets („Gaumenkitzel“, „Arabica & Robusta“) aus dem literarisch-kulinarischen Verlag Stories & Friends

Bei richtiger Beantwortung der Quizfragen, ergeben die in Klammern gesetzten Buchstaben aneinandergereiht einen Lösungssatz, der bis zum  31. Dezember 2010 mit Adresse und Telefonnummer (wg. der Kontaktierung)  per Mail an adventskalender@mvb-online.de geschickt werden muss. Die Gewinner werden Anfang Janurar benachrichtigt und auf boersenblatt.net und im Printheft Börsenblatt genannt.

Bislang gilt es folgende Fragen zu knacken. Details zu den einzelnen Fragen finden sich jeweils hinter dem Link im Datum, der direkt  zum Adventsrätsel beim Börsenblatt führt. Viel Spaß beim Rätseln! 😉

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01.12.: Was will ein gesuchter Romanheld, dessen Autor auch Sänger in der Band „Element of Crime“ ist, essen, als er in der Berliner Kneipe sitzt, in der Heidi kocht?

1. Schweinebraten (W)
2. Sauerbraten (G)
3. Hackbraten (N)

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02.12.: Wie heißt der berühmte Koch, der Eislutscher aus Lakritze-Honig-Ghee zu seiner Spezialität zählt, müde Ehepaare munter macht und auch die Libido ergrauter Wirtschaftsbosse befeuert?

1. Majan (O)
2. Maketa (I)
3. Maravan (E)

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03.12.: Wie heißt die Leckerei aus dem Backofen, die zwei furchtlose Helden aus der Kinderliteratur und dem Puppentheater zuhause auf ihrer Inselidylle genießen ?

1. Käsekuchen (L)
2. Frankfurter Kranz (E)
3. Gugelhupf (I)

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04.12.: Welches ist das Hilfsmittel der Verführungskünste eines kleinen, stimmgewaltigen Romanhelden, das er aus dem Buchnabel eines Mädchens genießt.

1. Malzbier (I)
2. Limonade (S)
3. Brausepulver (N)

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05.12.: Wonach wird gesucht, wenn es sich um Süßigkeiten aus der magischen Welt handelt, die unter Umständen völlig unerwartet nach Ohrenschmalz schmecken?

1. Druhbels bester Blaskaugummi (W)
2. Bertie Botts Bohnen jeder Geschmacksrichtung (U)
3. Essbare Dunkle Male (E)

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06.12.: Wofür schwärmt die Witwe Bolte in Wilhelm Buschs Max und Moritz?

1. Steckrüben (I)
2. Sauerkohl (N)
3. Rettich (H)

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07.12.: Welches Gericht fand Esau so gelungen, dass er dafür seinem Bruder Jakob das Erstgeburtsrecht verkaufte?

1. Erbsen (B)
2. Bohnen (A)
3. Linsen (D)

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08.12.: Was ist das Lieblingsgericht von Holly Golightly aus „Frühstück bei Tiffany“?

1. Schildkrötenbouillon mit Cognac (B)
2. getrüffelte Hechtklößchensuppe (N)
3. Steinpilzrahmfond mit Armagnac (Z)

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09.12.: Was half Casanova bei der Eroberung der Damenwelt?

1. Mandelschlagsahne (I)
2. Wachtelbrüstchen (E)
3. Austern (U)

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10.12.: Wer war der Rockstar unter den Fernsehköchen, lange vor Tim Mälzer und präsentierte den Deutschen nach Jahren der Entbehrungen exotische Gerichte?

1. Clemens Wilmenrod (C)
2. Kurt Drummer (L)
3. Max Inzinger (K)

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11.12.: Was isst die Hauptfigur eines irischen Autors, dessen Werk Virgina Woolf als „die Arbeit eines überempfindlichen Studenten, der seine Pickel kratzt“ bezeichnet haben soll?

1. Gegrillte Hammelnieren (H)
2. Gebackene Rinderleber (K)
3. Gekochte Kalbslunge (I)

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12.12.: Welches Gemüse aß Goethe so gern, dass er sich davon immer wieder nach Weimar schicken ließ?

1. Teltower Rübchen (B)
2. Badischen Spargel (M)
3. Spreewälder Schmorgurken (L)

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13.12.: In seinen Fantasiestücken erzählt E.T.A. Hoffmann vom Lieblingsgetränk des Kapellmeisters Johannes Kreisler. Handelt es sich dabei um:

1. heißen Holunderwein (I)
2. angezündeten Arrak (E)
3. Vogelbeerschnaps (Ö)

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14.12.: Was kam in einer berühmten Kurzgeschichte von Roald Dahl auf den Tisch?

1. Kugelfisch (T)
2. Lammkeule (F)
3. Eisbein (K)

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15.12.: Was war der Lieblingswhiskey von Charles Bukowski?

1. Old Grand Dad (L)
2. Hawthorn (F)
3. Southern Comfort (K)

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16.12.: Welches Gegenmittel hilft einer Romanfigur, nachdem sie von der Mutter zur Weihnachtszeit mit Engeln und Lametta, mit Marzipan, Spekulatius und Spargel, stille Nacht und heilige Nacht fast in den Wahnsinn getrieben wird.

1. Schwarzwälder Kirschtorte (Ä)
2. Saure Gurken (Ü)
3. Zwiebeln (E)

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17.12.: Welches mit einem Löffel in Tee getunktes Gebäck bringt einer französischen Romanfigur die Erinnerung an seine Kindheit zurück?

1. Éclair (M)
2. Madelaine (G)
3. Croissant (S)

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18.12.: Wessen Buch wurde 1844 in Preußen verboten und beschlagnahmt und gegen wen erging ein Haftbefehl.

1. Ludwig Börne (O)
2. Georg Büchner (I)
3. Heinrich Heine (E)

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19.12.: Was sind „Nonnenfürzchen“?

1. Scharfe Hackfleischbällchen (S)
2. Aus Brandteig hergestellte Kügelchen (L)
3. In Schnaps eingelegte Kirschen (N)

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20.12.: Raten Sie mal: Wie viel Fleisch verzehrte ein Deutscher durchschnittlich im Jahr 2009?

1. 35,2 Kilo (T)
2. 88,2 Kilo (N)
3. 120,2 Kilo (Z)

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21.12.: Welcher kulinarisch passionierter Ermittler glaubt, dass Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhält?

1. Commissario Brunetti von Donna Leon (B)
2. Commissario Guarnaccia von Magdalen Nabb (Z)
3. Commissario Montalbano von Andrea Camilleri (D)

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22.12.: Von welchem Fisch träumt der Orchestermusiker Sylvain Pons, der verarmte Titelheld des Romans „Cousin Pons“ von Honoré de Balzac?

1. um eine Mandelforelle (U)
2. um einen fetten Karpfen (I)
3. um einen zarten jungen Hecht (A)

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23.12.: Welche Fischspezialität wird als „Schillerlocken“ bezeichnet?

1. in Dill eingelegte Heringsstreifen (R)
2. in Streifen geschnittene, eingerollte und geräucherte Bauchlappen des Dornhais (C)
3. längs eingeschnittene und geräucherte Aal-Streifen (N)

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24.12.: Was wärmt die Kinder Sanna und Konrad in Adalbert Stifters „Bergkristall“ (1845) am Heiligabend in ihrem Unterschlupf in einer Berghöhle?

1. starker Kaffee (H)
2. Met (I)
3. Marillenlikör (R)

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Quelle: Börsenblatt

„Rubinrotes Herz, eisblaue See“ ist der erste Roman der 1952 geborenen US-amerikanischen Schriftstellerin Morgan Callan Rogers. Dass dieser Roman mittlerweile ein Bestseller geworden ist, hat die Autorin laut dem Literaturkritiker Peter Hetzel dem Buchhandel zu verdanken. Denn auch ohne eine breit gefächerte Werbekampagne, wurde der Roman fast ausschließlich durch Mundpropaganda so bekannt.

Peter Hetzel gibt dem Roman die Schulnote 1, bei Amazon hat er bei den Kundenrezensionen durchweg 5 Sterne kassiert und die Buch-Community von LovelyBooks wählte „Rubinrotes Herz, eisblaue See“ in dieser Woche zum „Besten Buch 2010“ in der Kategorie „Allgemeine Literatur“.

Auch wenn das Buchcover durch die Gestaltung vielleicht auf Jugendliteratur schießen lässt, handelt es sich um eine emotionale, gut erzählte Geschichte für Erwachsene.

Pressestimmen
»Unabhängig von Ort und Zeit – dieser Roman packt einen einfach überall. Ein Buch wie Kino, reingehen, hinsetzen und mittendrin sein. Witzig, spannend, traurig, tragisch, es ist alles drin, es kommt alles vor. – Das perfekte Sommerbuch. Wenn nur eins in den Koffer passt, dann bitte dieses.« (Christine Westermann, WDR 2)

Kurzbeschreibung

Ein Fischerdorf an der Küste Maines, am nordöstlichsten Zipfel der USA. Dicht an dicht schmiegen die Häuser sich an die Granitfelsen. Florine lebt geborgen bei ihren Eltern und ihrer Großmutter inmitten der Gemeinschaft der Familien, die hier seit Generationen auf Hummerfang gehen. Die kleinen Reibereien zwischen ihrer lebenshungrigen Mutter Carlie und dem bodenständigen Vater können das Leben der Elfjährigen nicht ernsthaft erschüttern. Bis Carlie eines Tages spurlos verschwindet. Alle Nachforschungen scheinen ins Leere zu laufen. Die Frage, ob ihre Mutter Opfer eines Verbrechens wurde oder freiwillig ging, wird Florine in den folgenden Jahren ständig begleiten. Und sie muss mit der Zumutung fertig werden, dass das Leben um sie herum trotzdem weitergeht: Ihr Vater bandelt wieder mit seiner Jugendliebe an, ihre Großmutter altert zusehends, und ihr bester Freund hat nur noch Augen für seine neue Freundin. Doch Florine lässt sich nicht beirren und gibt das Warten auf die Rückkehr der Mutter nicht auf. Schlagfertig und mit einem ganz eigenen Humor erzählt sie davon, was es heißt, sich treu zu bleiben und sein Glück zu finden.

Buchrückseite
„Es war gut, dass Grand mich liebte, denn in dem Frühjahr, als ich vierzehn wurde, hätte mir jeder andere einen Zentnersack Zement ans Bein gebunden und mich im Meer versenkt.“

Über die Autorin
Morgan Callan Rogers, Jahrgang 1952, geboren und aufgewachsen im US-Bundesstaat Maine, umgeben von Stränden, Schiffswerften und Fischerdörfern, hat ihr Herz an diese Gegend verloren und lebt noch heute in der Hafenstadt Portland. Sie studierte Anglistik und veröffentlichte mehrere Essays und Erzählungen. Rubinrotes Herz, eisblaue See ist ihr erster Roman.

Die Germanistin und Lektorin Uta Rupprecht hat im Oktober 2010 eine amüsante, kurzweilige Anthologie mit Geschichten rund um das Weihnachtsfest im Diana Verlag herausgegeben. 14 Autorinnen und Stefan Rogall haben in „Schneegeflüster: 15 Liebesgeschichten zur Weihnachtszeit“ über die romantische Liebe im Wien des 19. Jahrhunderts, witzige Frauengeschichten, eine historische Spionagestory oder Ehestreitigkeit im Treppenhaus geschrieben. In einigen Geschichten tummeln sich fantastische Wesen wie ein Vampir, eine Fee oder das Gespenst eines verstorbenen Onkels:

Susanne Becker, Morgen, Inka, wird’ s was geben
Sybille Conrad, Die Weihnachtsrevue
Rebecca Fischer, Ein Geschenk des Himmels
Anette Göttlicher, Fehler 23
Marianne Hacker, Emmi
Gabi Hift, Jüdische Weihnachten
Nicole Joens, Das kirschrote Kleid
Lisa Kuppler, Der Adventskalender der guten Taten
Susanne Leinemann, Nie wieder Schwiegermutter
Hera Lind, Die Weihnachtshandtasche
Beate Maly, Vanillekipferl
Sabina Naber, Die Gefühlsirren
Stefan Rogall, Eine Bescherung nach der anderen
Claudia Toman, Hering mit Heiligenschein
Steffi von Wolff, Schneetreiben

Kurzbeschreibung
Alle Jahre wieder — doch voller Überraschungen: WEIHNACHTEN

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Wirklich? Aber was, wenn man auf einer eingeschneiten Berghütte mit dem Mann vom Elektro-Notdienst festsitzt? Auf einem Filmset arbeitet, wo gerade die neue Sommerserie in Szene gesetzt wird? Oder vor der Himmelspforte aufwacht, wo einen gleich drei verstorbene Ehemänner in Empfang nehmen? Hera Lind, Rebecca Fischer, Steffi von Wolff, Andrea Vanoni und viele andere schreiben in bisher unveröffentlichten Originalgeschichten von großen Gefühlen und kleinen Pannen in der schönsten Zeit des Jahres.

Verblüffend,  dass dieses hinter Klischee und Konsumwahnsinn schon fast verschwundene Fest immer noch einen so unterhaltsamen Reigen an Ideen und Geschichten hervorrufen kann„, resümiert die Herausgeberin Uta Rupprecht in einem Fazit zu „Schneegeflüster: 15 Liebesgeschichten zur Weihnachtszeit“.

Die Taschenbuchausgabe umfasst 416 Seiten, ist im Oktober 2010 im Diana Verlag erschienen und für 8,99 Euro im Buchhandel erhältlich. Wer reinlesen möchte, findet hier eine Leseprobe beim Diana Verlag.

Am 11. Oktober 2010 ist im Diana Verlag der Debütroman des Drehbuchautors Stefan Rogall erschienen. Stefan Rogall schreibt seit 10 Jahren Drehbücher für Komödien und Kriminalfilme. Für „Polizeiruf 110: Kleine Frau“ wurde Stefan Rogall mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Mit „Verliebt, verschneit, verzaubert“ hat Stefan Rogall einen liebenswerten Roman zur Einstimmung in die Weihnachtszeit geschrieben.

Stefan Rogall über die Entstehung seines Romans „Verliebt, verschneit, verzaubert“:

Es war der erste Advent, und ich saß im Zug. Die Strecke Köln-Berlin, an einem Tag hin und zurück, ungefähr neun Stunden. Viel Zeit zum Nachdenken. Genau richtig, wenn man eine Geschichte schreiben will. Aber wie fängt man an? Für mich beginnt es immer mit einem Bild. Etwas, das ich sehe, löst in meinem Kopf weitere Bilder aus, und irgendwie fügen die sich zusammen. Auf dieser langen Zugfahrt sah ich eine junge Frau und einen Mann, die hintereinander durch das Abteil gingen. Und während er von der Fliehkraft hin und her geschleudert wurde, ging sie traumsicher geradeaus. Er schien voller Sorgen, sie voller Leichtigkeit. Zwei Gegensätze, die meiner Ansicht nach wunderbar zur Weihnachtszeit passen. Zu keiner Zeit prallen schließlich so viele Hoffnungen und Enttäuschungen aufeinander, so viel Nostalgie und Zynismus – ein perfektes Spannungsfeld für eine Komödie. Meine Hauptfigur Ben pendelt kräftig zwischen diesen Polen hin und her. Einerseits zweifelt er an dem Zauber, der von Weihnachten ausgeht. Andererseits hofft er, dass dieser Zauber wieder in sein Leben zurückkehrt – was auch passieren wird, allerdings anders, als Ben es erwartet …

Über den Autor:
Stefan Rogall, Jahrgang 1969, schreibt seit zehn Jahren erfolgreich Drehbücher für Komödien und Kriminalfilme. Für Polizeiruf 110: Kleine Frau hat er den Adolf-Grimme-Preis erhalten. Verliebt, verschneit, verzaubert ist sein erster Roman.

Kurzbeschreibung
Ein Geschenk des Himmels …
Wenn der sechsunddreißigjährige Ben eines nicht ist, dann in Weihnachtsstimmung. Nach beinahe zehn Jahren ist seine Ehe in die Brüche gegangen, sein Arbeitgeber steht kurz vor der Pleite, und die Aussicht auf Weihnachten im Kreis der Patchwork-Familie trägt auch nicht zu Bens Erheiterung bei. Als er im Zug nach Hause Lili begegnet, ist er alles andere als gesprächig. Doch irgendetwas hat die junge Frau, das ihn auf beinahe magische Weise fasziniert. Spontan lädt Ben sie ein, Weihnachten mit ihm und seiner Familie zu verbringen — und hat keine Ahnung, wie sehr die kommenden Tage sein Leben verändern werden …

Leseprobe:
23. Dezember
»Und – schon in Stimmung?«
Ben hoffte inständig, dass seine Chefin die Weihnachtszeit meinte. Was angesichts ihres Hangs zu Zweideutigkeiten und ihrer wie immer einen Knopf zu weit aufgeknöpften Bluse nicht unbedingt klar war.
Zwei Sätze später gab es jedoch keinen Zweifel mehr: Ja, Bens Chefin hatte das bevorstehende Weihnachtsfest gemeint, und ihre Ankündigung, die Urlaubstage »zwischen den Jahren« zu streichen, hatte nun alles versaut. Bens letzter Urlaub lag anderthalb Jahre zurück, und seine Wochenenden bestanden im Wesentlichen aus liegen gebliebener Arbeit, um am folgenden Montag nicht gleich wieder eine Aufholjagd starten zu müssen. Dazu all die privaten Querelen der letzten Jahre … Ben hatte auf die herannahende Weihnachtszeit nicht nur hingearbeitet, er hatte ihr verzweifelt entgegengefiebert. Ohne jene Tage, die zwischen Weihnachten und Neujahr lagen wie eine Insel, die die Zeit vergessen hatte, würde er entweder einen ohrenbetäubenden Schreikrampf erleiden oder seinen Schreibtisch umdrehen und darauf nackt das Treppenhaus hinunterrodeln.
Natürlich erlaubte Ben sich beides nicht. Stattdessen hörte er sich geduldig die vermutlich sogar ernst gemeinten Entschuldigungen seiner Chefin an, mit denen sie zu rechtfertigen versuchte, warum er und seine Kollegen sofort nach den Feiertagen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren mussten.
Es waren schließlich harte Zeiten. Und jeder konnte froh sein, überhaupt einen Job zu haben. Dass sie selbst einen Kunden an Land gezogen hatte, der die Agentur vor dem sicheren Konkurs retten würde (wenigstens für ein paar weitere Monate), grenzte an ein Wunder. Ein Weihnachtswunder, wie sie hinzufügte und dabei die Winkel ihres blutrot geschminkten Mundes in die Höhe zog. Natürlich verdankte man dieses Wunder nicht nur ihrem überragenden Intellekt, sondern vor allem auch ihrem unnachahmlichen Charme. Warum Bens Chefin diesen Charme erst jetzt, nach dem ernüchternden letzten Besuch des Steuerberaters, hatte spielen

lassen, durfte allerdings niemand zum Thema machen. Ebenso wenig die Tatsache, dass sie den rettenden Überraschungskunden nur durch das Versprechen preiswerter (also schamlos unterbezahlter) und schneller (unter diesem Zeitdruck nicht zu bewältigender) Arbeit geködert hatte, und zwar nach einer durchzechten Nacht, an deren Ende sie mit rasenden Kopfschmerzen und ohne Unterwäsche neben dem selig schnarchenden Kunden aufgewacht war und es nicht hatte erwarten können, unter die Dusche zu kommen. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, hatte Ben auch noch versprochen, über die Feiertage seine Eltern zu besuchen. Und zwar mit dem Zug.Laut Wettervorhersage waren weiterhin Eisregen und Glatteis angesagt, und Ben hatte erst vor ein paar Tagen die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Seine Höllenfahrt war nur durch eine Reihe parkender Nachbarautos gestoppt worden.
Als Ben endlich am Bahnhof stand, bereute er seine Entscheidung bereits: Der Zug hatte Verspätung und hielt natürlich nicht im angegebenen Gleisabschnitt. Immerhin hatte Ben einen Platz reserviert, doch der Weg dorthin war ein einziger Hürdenlauf. Dabei benutzte Ben sein Gepäck als Bollwerk gegen Mitreisende, die noch schnell vor ihm ins nächste Abteil huschen wollten und dabei
schamlos auf seinen Füßen herumtrampelten, wenn sie nicht im ohnehin verstopften Mittelgang umständlich nach ihrem Platz suchten oder andere Reisende von ihren Plätzen verscheuchen mussten.
Erstaunlicherweise war nicht nur Bens Sitz frei, sondern auch der daneben. Schnell lud er sein Gepäck darauf ab und erklärte einem Mitreisenden, dass seine Begleiterin gleich von der Toilette zurückkommen würde. Das Letzte, was er jetzt noch gebrauchen konnte, war ein neugieriger, gesprächiger oder gar schnarchender Nachbar.
Ben zog seinen Mantel aus, verstaute ihn auf der Gepäckablage und ließ sich endlich auf seinem Sitz nieder, dessen Kopflehne nach verschüttetem Kaffee roch. Für die folgenden zwei Stunden hatte Ben nur ein einziges Ziel: die Augen zu schließen und seine Umwelt auszublenden. Seit seiner Kindheit fiel es ihm schwer, in Autos, Zügen oder Flugzeugen mehr als oberflächlich einzudösen. Theresa hatte immer behauptet, das würde mit seiner Angst vor Kontrollverlust zusammenhängen. Ben schob sein Einschlafproblem lieber auf den thrombosefördernden Abstand zum Vordersitz, der Platzangst in ihm auslöste.
Heute war Ben eigentlich erschöpft genug, um einzuschlafen. Doch vor seinem inneren Auge erschien immer wieder das verzweifelt falsche Zuversicht ausstrahlende Gesicht seiner Chefin. Bevor er an diesem Nachmittag die Agentur verlassen hatte, war er noch einmal in ihr Büro marschiert, um sie davon zu überzeugen, wie nötig er die wenigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr brauchte. Die Geschwindigkeit, mit der sie von freundlicher Gelassenheit auf wütende Geringschätzung umgeschaltet hatte, war beängstigend gewesen.
In den letzten Monaten hatte Ben öfter beobachtet, wie ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, die sie nur mit äußerster Konzentration hatte wegblinzeln können, um dann hastig ein Lächeln aufzusetzen, das Souveränität vermitteln sollte. Anscheinend
hing nicht nur Bens Job an einem seidenen Faden. Doch für seine Chefin, eine Endvierzigerin, würde das Ende ihrer Agentur den Anfang eines unaufhaltsamen Abstiegs einläuten. Ben hatte allerdings auch nicht viel, auf das er sich freuen konnte. Schon seit Monaten studierte er Stellenanzeigen, schickte Bewerbungen los und ging zu Vorstellungsgesprächen – alles ohne Erfolg.
Obwohl gerade mal 36 Jahre alt, schien Ben bereits der angsteinflößende Geruch vertaner Chancen zu umgeben. Zu lange, so sagte man ihm, sei er in einer Agentur geblieben, die ihre besten Tage nie gesehen hatte. Zu selten habe er sich einen Namen gemacht. Außerdem gäbe es inzwischen weitaus jüngere, flexiblere Kandidaten.[…]
Fortsetzung der Leseprobe aus „Verliebt, verschneit, verzaubert“ beim Diana Verlag