Dieses Gemälde, welches vermutlich William Shakespeare zeigt, das sogenannte Chandos-Portrait, könnte tatsächlich den Dichter zeigen. Der Entstehungszeitpunkt ist unbekannt, der Maler war wahrscheinlich Joseph Taylor. Untersuchungen durch Kuratorin Tarnya Cooper (z. B. Farbanalysen, Röntgenaufnahmen u. a.) haben 2006 gezeigt, dass das Bild aus Shakespeares Zeit stammt. Mit letzter Sicherheit ist dies nicht bewiesen.

„Sein oder nicht sein; das ist hier die Frage:
Ob’s edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden?“

William Shakespeare, geboren vermutlich am 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon, gestorben am 23. Apriljul./ 3. Mai 1616greg., ebenda, war ein englischer Dichter und gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker der Weltliteratur.

Da zu dieser Zeit in England noch mit dem Julianischen Kalender gerechnet wurde, fällt der eigentliche Todestag von William Shakespeare auf den 03. Mai 1616. Shakespeares genaues Geburtsdatum nicht überliefert. Er wurde laut Kirchenregister der Holy Trinity Church in Stratford-upon-Avon, Warwickshire, am 26. April 1564 getauft. Seit dem 18. Jahrhundert wird der 23. April oft als sein Geburtstag genannt, doch ist diese Angabe nicht gesichert und geht letztlich wohl nur darauf zurück, dass Shakespeare am gleichen Tag des Jahres 1616 (23. April) verstorben ist.

Der Welttag des Buches wird seit 1995 am 23. April begangen.

Wie auch immer, der 23. April ist mit Sicherheit ein gutes Datum sich an ihn zu erinnern:

Triumph my Britain, thou hast one to show
To whom all scenes of Europe homage owe.
He was not of an age, but for all time! …

Triumphiere, mein Britannien, du hast einen (Menschen) vorzuzeigen,
dem alle Bühnen Europas huldigen,
er war nicht für eine Ära, sondern für alle Zeiten! …

2 Gedanken zu „William Shakespeare: 23. April 1564 – 23. April 1616

  1. Sketch: Hugh Laurie und Rowan Atkinson spielen Shakespeare und seinen Herausgeber, der versucht, Hamlet von 5 Stunden herunterzukürzen. Rauskommt u.a. „To be or not to be“. Dazu Shakespeare, völlig frustriert: „You can’t say that – it’s gibberish!“ =Kokolores
    🙂 Anne

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