Platz 1 : Kalteis von Andrea Maria Schenkel
Platz 2 : Millionär Tommy Jaud
Platz 3 : Tannöd von Andrea Maria Schenkel
Platz 4 : Der Schrecksenmeister von Walter Moers
Platz 5 : Das Spiel der Könige von Rebecca Gablé
Platz 6 : Die italienischen Schuhe von Hennig Mankell
Platz 7 : Harry Potter and the Deathly Hallows von Joanne K. Rowling
Platz 8 : Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini
Platz 9 : Knochen zu Asche von Kathy Reichs
Platz 10 : Kalte Asche von Simon Beckett
Autor: dolcevita
Hape Kerkeling, das Bambi und die Volksmusik
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Der Komiker, Entertainer und Buchautor, Hape Kerkeling, ist heute gleich zwei Mal mit Meldungen in der Süddeutschen vertreten. Im Feuilleton wird berichtet, dass er am 29. November in Düsseldorf, in der von Harald Schmidt moderierten Sendung, den Medienpreis Bambi in der Kategorie Kultur überreicht bekommt. Gewürdigt wird er für seinen Bestseller Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg.
Im Panorama heißt es, dass Hape gegenüber der Bild verlauten ließ, dass er gerne Volksmusiksendungen sehe. „Wo gibt es noch Programme im Fernsehen, bei denen man 90 Minuten mit offenem Mund davor sitzt?“ Die Programme sollten leisten, „dass ich sehr erstaunt bin – und das gelingt bei Andy Borg und bei Herrn Silbereisen“.
Da passt doch das niedliche Bambi voll ins Bild 🙂
Rudolf Steiners Bücher landen nicht auf dem Index
Das Bundesfamilienministerium hatte einen Antrag auf Indizierung wegen rassistischer Inhalte gestellt. Wie die Prüfstelle jetzt erklärte, seien bestimmte Passagen durchaus als „rassistisch“ zu werten. Der betroffene Verlag habe aber zugestimmt, den Bedenken Rechnung zu tragen und die Bücher durch kommentierte Neuauflagen zu ersetzen. So landen die Bücher Rudolf Steiners, des Begründers der Anthroposophie und der Waldorfpädagogik nun doch nicht auf dem Index jugendgefährdender Schriften. Entschieden hat dies gestern die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Der schönste erste Satz von Giovanni Boccaccio
Ihr reizenden Frauen, sooft ich darüber nachdenke, wie empfindsam die Natur euch erschuf, erkenne ich auch, daß das vorliegende Werk für euren Geschmack einen recht bitteren und ernsten Anfang haben wird, da es auf seinen ersten Blättern die schmerzlichen Erinnerungen an die vergangene Pestzeit heraufbeschwört, die für jeden, der sie erlebte oder irgendwie kennenlernte, gefahrvoll und traurig war.
Das Dekameron von Giovanni Boccaccio
Giovanni Boccaccio, geboren 1313 in Florenz oder Certaldo, gestorben am 21. Dezember 1375 in Certaldo bei Florenz, war ein italienischer Schriftsteller, Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus. Sein Meisterwerk, das Decameron, porträtiert mit bis dahin unbekanntem Realismus und Witz die facettenreiche Gesellschaft des 14. Jahrhunderts und erhebt ihn zum Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa.
Das Dekameron oder Il Decamerone (ital.; gr. deka, zehn; hemera , Tag) ist eine Sammlung von 100 Novellen, die der Feder von Giovanni Boccaccio entstammen. Die Abfassung erfolgte aller Wahrscheinlichkeit nach zwischen 1350 und 1353. Der Titel Decamerone bedeutet in Anlehnung an das Griechische „Zehn-Tage-Werk“.
Die Rahmenhandlung verlegt Boccaccio in ein Landhaus in den Hügeln von Florenz, zwei Meilen vom damaligen Stadtkern von Florenz entfernt (Position). In dieses Landhaus sind sieben Mädchen und drei junge Männer vor der Pest (Schwarzer Tod) geflüchtet, die im Frühjahr und Sommer des Jahres 1348 Florenz heimsuchte. Im Landhaus versuchen sich die Flüchtlinge nach Möglichkeit zu unterhalten. Daher wird jeden Tag ein König oder eine Königin bestimmt, welcher einen Themenkreis vorgibt. Zu diesem Themenkreis hat sich nun jeder der Anwesenden eine Geschichte auszudenken und zum Besten zu geben. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novellen kehrt die Gruppe wieder nach Florenz zurück. Das Landhaus, in dem Boccaccios Handlung angesiedelt ist, ist noch erhalten und befindet sich auf halbem Weg zwischen Florenz und Fiesole an der Via Boccaccio. Heute befindet sich dort ein Department des European University Institute (http://www.iue.it). Das Vorwort des Buches ist eine der detailliertesten Quellen über die Ausbreitung der Pest aus dem Mittelalter.
Quercus erwarb die englischsprachigen Weltrechte für Andrea M. Schenkels Krimis
Andrea Maria Schenkel feierte am 29. August 2007 mit ihrem britischen Verleger Anthony Cheetham und dem Lektor Jon Riley, beide vom Quercus Verlag, den Vertragsabschluß über die englischsprachigen Weltrechte für ihre beiden Bücher „Tannöd“ und „Kalteis“ (Edition Nautilus).
Mit dabei war Karin Scherer von der Londoner Buchhandlung Hatchards, in der die Begegnung stattfand.