Leseprobe aus „Kalteis“ von Andrea M. Schenkel

Die Krimibuchhandlung Hammet in Berlin präsentiert in den nächsten Wochen bis zum 05. 08. Leseproben aus dem neuen Krimi von Maria M. Schenkel †œKalteis†œ, der am 10.08. erscheint. Das Buch kann in der Buchhandlung für 12,90 Euro versandkostenfrei bestellt werden, und mit etwas Glück bekommt man eine von der Autorin handsignierte Ausgabe.

Die vierte und letzte Leseprobe aus „Kalteis“. Das Buch ist mittlerweile im Handel und noch bevor die erste Ausgabe von 50 000 Exemplaren ausgeliefert war, musste der Verlag 30 000 Bücher wegen der starken Nachfrage nachdrucken lassen. Weiterlesen

„Kalteis“ Lesung wegen Grausamkeit abgesagt

Wie die Süddeutsche berichtete, hat eine Buchhändlerin aus Bad Tölz eine geplante Lesung mit Andrea Maria Schenkel abgesagt. Der Mörder sei ihr zu grausam, habe die Frau am Telefon erklärt. „Kann sein“, sagt die Autorin, „er ist wirklich brutal. Aber so sind Serienmörder.“ Lutz Schulenburg, der Chef der Hamburger Verlags Edition Nautilus, fand das Buch „hart“, wie er sagt. „Beim ersten Lesen dachte ich – uuuuh.“ Trotzdem, weil Schenkel nicht mit der Gewalt spiele, wollte er das Manuskript unbedingt drucken. Schenkels Kalender ist nun weit über die Frankfurter Buchmesse hinaus ausgebucht mit Lesungen. Im September tritt sie im Münchner Literaturhaus auf.

Noch etwas mehr Werbung für „Kalteis“ und Andrea Maria Schenkel. Ich werde mir das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen, bin gespannt, ob die Veranstaltung im Literaturhaus am 24.09. wegen zu hoher Nachfrage ausgelagert werden muss. 🙂

Die Gefangenenbücherei der JVA Münster erhält 30 000 Euro Preisgeld

Die Gefangenenbücherei der Justizvollzugsanstalt Münster ist zur „Bibliothek des Jahres 2007“ gewählt worden und bekommt dafür 30 000 Euro Preisgeld. Sie sei eine „vorbildliche Einrichtung der sozialen Bibliotheksarbeit“, erklärten der Deutsche Bibliotheksverband und die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. In der Haftanstalt nutzen fast 80 Prozent der Insassen die Bücherei.

Folgende Historische Gegenüberstellung mag für sich sprechen:
Bestand der Gefangenenbücherei Weiterlesen

Die „Buddenbrooks“ von Thomas Mann als Mammut Verfilmung

BuddenbrooksAm vergangenen Dienstag begann Heinrich Breloer mit den Dreharbeiten. Namen wir Armin Müller-Stahl, Iris Berben, Jessica Schwarz und August Diehl vermitteln den Eindruck eines Filmes von einiger Größe. Das Projekt wurde im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses vorgestellt. Beteiligt sind neben den Filmförderern aus Nordrhein-Westfalen (Filmstiftung NRW, Bayern (FFF) und Hamburg (FilmFörderung) die ARD-Sender bzw. ARD-Töchter WDR, NDR, SWR, BR, Degeto, Bavaria, Colonia Media. Auch Arte beteiligt sich und die Film-Interest GmbH. Der Kinostart ist für Ende 2008 angekündigt.

Die „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, meiner Meinung nach ein Kunstwerk, habe ich erst im letzten Jahr gelesen, und ich war begeistert von dem detaillierten Gesellschaftsporträt, welches bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

In den 70ern gab es unter der Regie von Franz Peter Wirth eine 10-teilige Verfilmung der „Buddenbrooks“ und man kann gespannt sein, was Heinrich Breloer, der 2001 einen dreiteiligen Fernsehfilm über die „Manns“ drehte, heute aus dem Stoff macht.