E-Books: Smart Media Books auf dem USB-Stick von smt

Die Smart Media Technologies, kurz smt, ist ein Medien- und IT-Startup-Unternehmen aus Berlin, das im Januar 2010 aus einem Buchverlag hervorgegangen ist. Ausgangspunkt waren Überlegungen zur Speicherung und Anreicherung digitaler Medieninhalte, insbesondere eBooks, auf herkömmlichen USB-Speichersticks und deren Verbindung mit Webdiensten„, heißt es auf der Website von smt.

Die „Smart Books“ sollen in einem buchähnlichen Karton mit ISBN über den Buchhandel vertrieben werden. Die Idee ist einfach genial. Die E-Books können weiterhin angefasst, schön übersichtlich ins Bücherregal gestellt oder verschenkt werden. Sie sollen auf allen Geräten mit einer USB-Schnittstelle und einen Bildschirm gelesen werden können. Die Soft- und Hardware wurde weltweit zum Patent angemeldet.

Laut smt-Chef Reginald Grünenberg starten in Kürze erste Pilotprojekte mit Verlagen. Verfügbar sein würden die ersten Smart Media Books dann im ersten Quartal 2011.

Der Smart Media Mono Stick ist ein handelsüblicher USB-Speicherstick mit Standard A Stecker, der mit der Smart Media Software ausgestattet ist. Dadurch wird auf dem Stick ein individueller, einmaliger und hochsicherer Code generiert, der fest mit der Hardware verbunden ist und als Schlüssel zu einem geschützten Internetportal dient.

Der Smart Media Multi Stick ist eine grundlegende Modifikation der Hardware herkömmlicher USB-Sticks. Er ist der erste host- oder masterfähige USB-Stick, der andere Geräte als Clients bzw. Slaves nutzt. Zudem hat der Smart Media Multi Stick mehrere Stecker (Standard A, Mini, Micro) und kann mit allen Geräten verbunden werden, die entsprechende Buchsen haben, davon die meisten Handys und Lesegeräte für eBooks.

Quelle: www.smartmediatec.com

Heute hat die Medion AG auf der IFA (Internationale Funkausstellung) einen neuen E-Book-Reader vorgestellt, der noch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2010 in den Handel kommen und unter 200 Euro kosten soll. Das in Essen ansässige Unternehmen beliefert vornehmlich große Handelsketten wie zum Beispiel Aldi/Hofer, real, Tchibo, Media Markt, Plus, Karstadt und Marktkauf.

Wie Amazons Kindle und Sonys E-Book-Reader verfügt er über einen 6 Zoll (15,2 cm) großen E-Ink-Bildschirm ohne aktive Hintergrundbeleuchtung, das für lange Laufzeiten und angenehmes Lesen sorgen soll. Über den Touchscreen kann der Anwender die Menüs bedienen, per Wisch blättern oder mit dem mitgelieferten Stylus Notizen schreiben.

Das Gerät verfügt über einen Speicher von 2 GByte, der über eine Micro-SD-Karte um bis zu 16 GByte erweitert werden kann. Es unterstützt die Textformate PDF, ePub, HTML, DOC, TXT, RTF, Fb2 und PRC. Außerdem kann es Bilder (JPEG, PNG, GIF, BMP) darstellen und Audiodateien (MP3) abspielen. Die Ausgabe erfolgt über Kopfhörer – der Anschluss dafür befindet sich an der Unterseite des Gerätes.

Medions E-Book-Reader greift per USB oder WLAN auf den E-Book-Shop des Herstellers zu.  Allerdings dient das WLAN nicht dazu, Dateien vom Computer auf das Lesegerät zu übertragen. Darüber kann der Nutzer nur auf den E-Book-Shop zugreifen, den Medion gerade aufbaut. Im nächsten Jahr ist eine Variante mit UMTS-Modul geplant.

Ein deutscher Buchhändler mit größerem E-Book-Portfolio soll mit im Boot sein, den Namen verriet Medion noch nicht. Es könnte sich aber um Libri oder Thalia handeln, die beide auf der IFA präsent sind und Neuheiten ankündigen wollen.

Die IFA findet vom 03. bis 08. September 2010 in Berlin statt. Man kann also gespannt sein, was Libri oder Thalia in den nächsten Tagen berichten.

Quelle: GolemHeise Online Quelle Foto: Computerbild.de

Wie Macwelt heute berichtet, hat Amazon den Preis für den E-Book-Reader Kindle 2 mit schwarz-weiß-Bildschirm um 70 US-Dollar auf 189 US-Dollar gesenkt.

Scheinbar setzten das iPad von Apple und zahlreiche Nachahmer Amazon in Sachen E-Book-Reader immer mehr unter Druck. Auch der Großverlag Barnes & Noble versucht sich mit Preissenkungen zu helfen, der E-Book-Reader Nook Wi-Fi + 3G kostet nun nur noch 199 US-Dollar.

Amazon hat den Preis für das Kindle 2 innerhalb eines Jahres schon zum dritten Mal gesenkt, im Februar 2009 war das Gerät für 349 US-Dollar auf den Markt gekommen, im Juli 2009 kostete es 299 US-Dollar und zuletzt im Oktober 2009 noch 259 US-Dollar. Neben der Kindle-Hardware bietet Amazon die Software für Ebooks kostenlos für mehrere Plattformen an, etwa Mac-OS X, Windows und natürlich für die iOS-Geräte Apples.

Quelle: Macwelt

Apple iPadMit dem iPad führt Apple einen Online-Buchladen namens iBooks ein

Gestern wurde der neue Tablet-Computer iPad von Apple der Öffentlichkeit präsentiert. Der Medienhype war erwartungsgemäß enorm groß. Die Computerbranche versucht schon seit Jahren vergeblich Tablet-Computer am Markt zu etablieren, bislang vergeblich. Kann Apple alle Erwartungen erfüllen und den Durchbruch für die neue Geräteklasse schaffen?

Apple-Chef Steve Jobs gab bei der Präsentation das Gewicht des „magischen und revolutionären“ iPad mit 1,5 Pfund und die Dicke mit 1,2 Zentimeter an. Die Batterielaufzeit soll zehn Stunden betragen und die Standby-Zeit mehr als einen Monat.

Apple iPad1Die Preise für die unterschiedlichen Modelle sind erstaunlich niedrig. Es geht los bei 499 $ und reicht bis 829 $ für das Modell mit Mobilfunk und 64 GB Datenspeicher.

Mit dem iPad führt Apple einen Online-Buchladen namens iBooks ein. Er wird eine neue Abteilung im Online-Shop iTunes-Store sein, der in jüngster Zeit rasant gewachsen und ein wichtiger Grund für Apples Erfolg ist. Bisher gibt es in dem Store Musik, Spielfilme, TV-Sendungen und Software für spezielle Online-Anwendungen, die sogenannten Apps.

Im iBook-Store stellen zunächst fünf Verlagsgruppen ihr Angebot an E-Books bereit: Penguin, Simon & Schuster, HarperCollins, die Hachette Book Group und Macmillan. Das werden zunächst vor allem englischsprachige Titel sein. Doch ist damit zu rechnen, dass schon bald auch deutsche Verlage ihre Titel in dem neuen Apple-Shop bereitstellen werden.

Apple iPad4Begünstigt wird dies dadurch, dass sich Apple im Unterschied zu Amazon für das verbreitete EPUB-Format entschieden hat. Dieses XML-Format ist ein offener Standard, der auch einen DRM-Kopierschutz ermöglicht, so dass die Bücher nur auf einer begrenzten Zahl von Geräten gelesen und nicht frei kopiert werden können.

Die Vorstandschefin von Simon & Schuster, Carolyn Reidy, bezeichnete das iPad als ein „grandioses Gerät“. Der Leser könne mit dem Finger die Schriftart ändern und intuitiv umblättern.

Apple tritt mit iPad und Online-Buchshop gegen Anbieter wie Amazon oder Sony an. Bisher sind die „E-Book-Reader“ hoch spezialisierte kleine Geräte, die ihre Texte auf einem besonderen Bildschirm anzeigen.

Dabei kommt meist eine als E-Ink – also „elektronische Tinte“ – bezeichnete Technik zum Einsatz, die kaum Strom verbraucht. Für die Darstellung von Fotos oder gar Videos ist dieses Display weniger gut oder gar nicht geeignet, zumal es bislang nur Graustufen anzeigen kann.

Apple iPad2Apple-Vorstandschef Jobs würdigte zwar die „großartige Pionierleistung“ von Amazon mit seinem vor allem in den USA erfolgreichen E-Book-Reader Kindle. Das für Ende März angekündigte iPad geht aber einen anderen Weg. Es ist mit einer Bildschirm-Diagonalen von 9,7 Zoll ebenso groß wie der Kindle DX von Amazon, übernimmt jedoch vom iPhone das „kapazitive Multi-Touch Display“ mit der vollen farbigen Darstellung.

Ein weiterer Vorteil könnte der schnelle Ein-Gigahertz-Prozessor sein, eine neuartige Eigenentwicklung mit der Bezeichnung Apple A4.

Dieser verspricht ein deutlich schnelleres Umblättern von Buchseiten als mit den bisherigen Geräten etwa des Amazon-Konkurrenten Sony. Ein Nachteil gegenüber den bisherigen E-Book-Readern ist die kürzere Batterielaufzeit – Apple nennt eine Betriebszeit von zehn Stunden und verspricht „eine typische Lebensdauer“ des fest eingebauten Akkus von fünf Jahren.

Apple iPad3E-Book-Reader werden auch von Zeitungsverlagen mit Interesse beobachtet. Der regelmäßige Download der aktuellen Tageszeitung eröffnet eine dritte Schiene zwischen den unter Absatzschwund leidenden Print-Ausgaben und dem zumeist kostenlosen Angebot in Internet.

Bei der Präsentation in San Francisco zeigte Martin Nisenholtz von der „New York Times“, wie seine Zeitung auf dem iPad gelesen werden kann. „Wir denken, wir haben das Wesen der Zeitungslektüre eingefangen“, sagte Nisenholtz.

So entspricht das Bildschirm-Layout weitgehend dem der gedruckten Ausgabe, ergänzt um interaktive Möglichkeiten. Dazu gehört auch die Einbindung von Videos in einen Zeitungsartikel.

Bücher und Zeitungen können mit dem iPad heruntergeladen werden, wenn sich das Gerät in einem W-Lan-Netz befindet. Sie werden auf einem robusten Flash-Speicher abgelegt, der je nach Ausführung 16, 32 oder 64 Gigabyte umfasst. Modelle, die wie der Kindle auch den Download im Mobilfunknetz ermöglichen, sind in den USA für April angekündigt. Für Europa steht noch nicht fest, ob es dort ebenfalls die Mobilfunk-iPads geben wird.

Die IT-Branche vermisst einen superbrillanten Bildschirm mit OLED-Technologie, eine Videokamera auf Vorder- und Rückseite und die Unterstützung für die Flash-Technologie von Adobe. So werde Apple vor allem auf den Nutzwert und den Spaßfaktor seiner Apps setzen müssen, meinen Kritiker.

Dicke Minuspunkte bekommt Apple auch für die wenigen Anschlüsse des iPad. Daten können nur mit einem speziellen Kabel zwischen iPad und einem Computer synchronisiert werden, der Anschluss von externen Geräten, wie Digitalkamera oder Festplatte per USB oder etwa ein SD-Speicherkarten-Slot fehlen leider.

Auch Multitasking unterstützt das iPad nicht. Mehrere Anwendungen können nicht parallel laufen. Der Nutzer muss naturgemäß auf eine echte Tastatur verzichten, aber auch der interne Speicher ist mit maximal 64 Gigabyte deutlich geringer als bei herkömmlichen Laptops oder Netbooks. Gelöst wird das Problem der fehlenden Anschlüsse Presseberichten zufolge mit einer Reihe von Adaptern, die Apple mit dem Gerät mitliefern kann. Auch eine externe Tastatur soll sich anschließen lassen.

Das iPad ist kein Telefon. Wie auf einem normalen Computer kann man aber Internettelefonie nutzen, beispielsweise Skype. Ähnlichkeiten mit dem iPhone bestehen dennoch – vor allem beim Aussehen.

Wie Apples Handy kann das iPad außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen („Apps“) bestückt werden. Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen mehr als 140.000 Anwendungen verfügbar, dazu zählen Spiele, Navigationshilfen, Stadtpläne aber auch digitale Ausgaben von Zeitschriften und Zeitungen.

Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. „Das wird einen neuen Goldrausch für Entwickler auslösen“, sagte Jobs bei der Vorstellung des neuen Gerätes am Mittwoch.

Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets „iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils 10 $ im iTunes-Store verkauft. Dieses Angebot wird als klare Attacke auf die Office-Programme von Microsoft gewertet.

Eine wichtige Premiere ist auch, dass das iPad mit einem eigenen Chip von Apple arbeitet, statt Prozessoren von Herstellern wie Intel oder ARM zu nutzen.

Apple hatte im Frühjahr 2008 den kleinen Chip-Hersteller PA Semiconductor gekauft, der leistungsstarke und sparsame Prozessoren unter anderem für das US-Militär entwickelte. Apple verspricht mit dem neuen Chip eine iPad-Laufzeit von bis zu zehn Stunden. „Ich kann von San Francisco nach Tokio fliegen und die ganze Nacht Videos schauen“, sagte Jobs bei der Präsentation am Mittwoch.

Quelle: Wissen.de

Download-DaysAb dem 29.09. bietet das Buchportal libreka! immer dienstags ab 8 Uhr für 24 Stunden ein anderes E-Book zum kostenlosen Download an.

Während der Frankfurter Buchmesse soll es sogar täglich einen anderen Titel als Download geben. Die Titel, die angeboten werden, sind absolut aktuell, so steht z.B. am 15.10. der neue Roman von Herta Müller Atemschaukel zum kostenlosen Download bereit.

cybookSämtliche Titel können auf dem PC gelesen werden. Komfortabler und angenehmer ist das Lesen natürlich mit einem E-Book-Reader. Laut libreka ist das angebotene Format mit dem Sony Reader kompatibel, ansonsten dient die Aktion bei libreka natürlich der Werbung für den neuen E-Reader Cybook Opus von Bookeen, der für 249 Euro angeboten wird. Das neue Cybook Opus ist 150g leicht, 10,8 cm × 15,1 cm groß und verfügt über einen 5“ Display. Der Speicherplatz beträgt 1GB.

Dienstags-Titel

29.09.2009 Judith-Maria Gillies – Unsere Nullerjahre. Das Jahrzehnt der Bagels, Blogs und Billigflieger (Eichborn Verlag)
06.10.2009 Quim Monzo – Tausend Trottel (Frankfurter Verlagsanstalt)
13.10.2009 Oliver Mest – Schmerzfrei Sparen. 222 Tipps, um preiswert und trotzdem gut zu leben (Campus Verlag)

Frankfurter Buchmesse

14.10.2009 Brian Thacker – Couch Surfing. Eine abenteuerliche Reise um die Welt (Eichborn Verlag)
15.10.2009 Herta Müller – Atemschaukel (Carl Hanser Verlag)
16.10.2009 Ernst-Willhelm Händler – Welt aus Glas (Frankfurter Verlagsanstalt)
17.10.2009 Nadja Kneissler – Glücklicher Hund! Das 10-Punkte-Programm für Gesundheit und Wohlbefinden (Ulmer Verlag)
18.10.2009 Ingo Schulze – Adam und Evelyn (Berlin Verlag)

Dienstags-Titel

20.10.2009 Thomas von Steinaecker – Schutzgebiet (Frankfurter Verlagsanstalt)
27.10.2009 Claire Beyer – Rohlinge (Frankfurter Verlagsanstalt)
03.11.2009 Norbert Scheuer – Flussabwärts (C.H. Beck Verlag)
10.11.2009 David Shields – Das Dumme am Leben ist, dass man eines Tages tot ist. Eine Art Anleitung zum Glücklichsein (C.H. Beck Verlag)

Die kostenlosen E-Books sind Titel im EPUB-Format und mit einem speziellen DRM-Verfahren gegen eine illegale Verbreitung im Internet geschützt.

Quelle: libreka!