Platz 1 : Die letzte Spur von Charlotte Link
Platz 2 : Alle meine Schwestern von Judith Lennox
Platz 3 : Mieses Karma von David Safier
Platz 4 : Drachenläufer von Khaled Hosseini
Platz 5 : Verblendung von Stieg Larsson
Platz 6 : Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann
Platz 7 : Kein Mann für eine Nacht von Susan E. Phillips
Platz 8 : Träume süß, mein Mädchen von Joy Fielding
Platz 9 : Die Blutlinie von Cody McFadyen
Platz 10 : Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda
Monat: Mai 2008
Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 20/2008
Platz 1 : Die letzte Spur von Charlotte Link
Platz 2 : Drachenläufer von Khaled Hosseini
Platz 3 : Verblendung von Stieg Larsson
Platz 4 : Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann
Platz 5 : Kein Mann für eine Nacht von Susan E. Phillips
Platz 6 : Mieses Karma von David Safier
Platz 7 : Alle meine Schwestern von Judith Lennox
Platz 8 : Scheintot von Tess Gerritsen
Platz 9 : Die Blutlinie von Cody McFadyen
Platz 10 : Hals über Kopf von Kathy Reichs
Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 20/2008
Platz 1 : Feuchtgebiete von Charlotte Roche
Platz 2 : Die Tore der Welt von Ken Follett
Platz 3 : Laienspiel von Volker Klüpfel und Michael Kobr
Platz 4 : Die Wohlgesinnten von Jonathan Littell
Platz 5 : Ein liebender Mann von Martin Walser
Platz 6 : Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena
Platz 7 : Das Schicksal der Zwerge von Markus Heitz
Platz 8 : Bis(s) zum Abendrot von Stephenie Meyer
Platz 9 : Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini
Platz 10 : Bis(s) zur Mittagsstunde von Stephenie Meyer
Gegen den Tag von Thomas Pynchon – ein Meisterwerk, so Denis Scheck
Ein neuer, großer Roman vom bekanntesten Unbekannten der amerikanischen Literaturszene: Thomas Pynchon, von dem kein Foto existiert und der nie Interviews gibt, legt eine gigantische Zeitreise vor: „Gegen den Tag“.
„Ein Meisterwerk,“ so Denis Scheck, „wie es ein Literaturkritiker auf dieser Erde wohl nur einmal in seinem Leben vorstellen darf.“
Pynchons Roman erzählt vom Amerika vor dem Ersten Weltkrieg, von einer aufgeheizten Ära voll kapitalistischer Gier, bigotter Religiosität und sozialen Unruhen. Von Chicago, Hollywood und New York aus weitet sich die Szenerie nach Mexiko, auf den Balkan und bis nach Sibirien †“ und führt uns auch „an ein, zwei Orte“, sagt Thomas Pynchon, „die auf keiner Landkarte zu finden sind.“
Aus historischen Fakten und einer überschäumenden Imagination entfaltet Pynchon sein Panorama einer untergehenden Welt †“ in der alles schwach, korrupt und hinfällig ist, nur nicht die Sprache dieses genialen Schriftstellers.
Quelle: Druckfisch mit Denis Scheck am 04. 05. 2008
Über den Autor
Thomas Ruggles Pynchon, Jr., geboren am 8. Mai 1937 in Glen Cove auf Long Island, New York, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und bedeutender Vertreter der literarischen Postmoderne.
Seit 1963 ist er von der Bildfläche verschwunden. Abgetaucht, undercover in eigener Sache: Thomas Pynchon, der „berühmteste Abwesende der modernen Literatur“ (FAZ). Er ist der Mann, den (fast) niemand kennt. Der sich vor einem halben Jahrhundert aus der Öffentlichkeit verabschiedete. Der älteste junge Mann der Gegenwartsliteratur †“ sein letztes veröffentlichtes Konterfei stammt von 1957. Immerhin seine Stimme kennt man von drei Auftritten bei den «Simpsons». Pynchon polarisiert †“ auch mit seinem neuen Roman Gegen den Tag †“ dem ersten literarischen Lebenszeichen seit neun Jahren, seit Mason & Dixon.
Das gesicherte Wissen über den großen Unsichtbaren ist rasch referiert: 1937 in Glen Cove, auf Long Island als Sohn eines Landvermessers geboren. Studium der Physik und später der englischen Literatur an der Cornell-Universität (u.a. bei Vladimir Nabokov). Technischer Redakteur bei den Flugzeugwerken Boeing in Seattle. Werke: V. (1963), Die Versteigerung von No. 49 (1966), Die Enden der Parabel (1973), Spätzünder (1984), Vineland (1990), Mason & Dixon (1997). Quelle: Rowohlt Verlag
Kurzbeschreibung
Gegen den Tag umspannt den Zeitraum zwischen der Weltausstellung in Chicago 1893 und den Jahren kurz nach dem Ersten Weltkrieg und führt von den Arbeiterunruhen in Colorado über das New York der Jahrhundertwende, London und Göttingen, Venedig und Wien, den Balkan, Zentralasien, Sibirien zur Zeit des Tunguska-Ereignisses und Mexiko während der Revolution ins Paris der Nachkriegszeit, Hollywood während der Stummfilmära und an ein, zwei Orte, die
auf keiner Landkarte zu finden sind. Während sich die weltweite Katastrophe schon am Horizont bzeichnet, beherrschen hemmungslose kapitalistische Gier, falsche Religiosität, tiefe Geistlosigkeit und böse Absichten an hohen Stellen das Bild. Derweil treibt Thomas Pynchon sein Spiel. Figuren unterbrechen ihr Tun, um größtenteils alberne Liedchen zu singen. Seltsame und abseitige Sexualpraktiken werden ausgeübt, obskure Sprachen gesprochen, und das nicht immer idiomatisch richtig. Kontrafaktische Ereignisse finden statt. Vielleicht ist dies nicht die Welt, aber mit ein, zwei kleinen Änderungen könnte sie es sein.
Gebundene Ausgabe: 1760 Seiten, Verlag: Rowohlt (1. Mai 2008)
Der Verlag hat eine Leseprobe online gestellt.
Lesung mit Martin Walser am 28.05. wird in die LMU verlegt
Post aus dem Münchner Literaturhaus:
Martin Walser am 28.5.: Es gibt wieder Karten / Raumänderung
Da die Lesung mit Martin Walser am Mittwoch, den 28. Mai, bereits ausverkauft ist, haben wir uns entschlossen, umzuziehen: Wir verlegen die Lesung in die große Aula der LMU und haben so noch reichlich Platz.
Karten reservieren Sie bitte weiterhin unter der Rufnummer 089-29 19 34-27. Die Abendkasse in der LMU ist ab 19 Uhr geöffnet. Die bisher reservierten Karten behalten ihre Gültigkeit.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr
Literaturhaus München Team
Ein liebender Mann
Mittwoch, 28.5., 20.15 Uhr
LMU, große Aula, Geschwister-Scholl-Platz
U-Bahn U 3/6 Universität
Lesung mit Martin Walser
Moderation: Dieter Borchmeyer
Marienbad 1823. Der 73jährige Goethe – Witwer und so berühmt, dass sein Diener Stadelmann heimlich Haare von ihm verkauft – liebt die 19jährige Ulrike von Levetzow. Blicke werden getauscht, Worte gewechselt, die beiden küssen einander auf die Goethe†™sche Art. Er sagt: Beim Küssen kommt es nicht auf die Münder, die Lippen an, sondern auf die Seelen. »Das war sein Zustand: Ulrike oder nichts.« Diese späte Passion ist verknüpft mit dem Bemühen, das eigene Alter zu kaschieren und auch mit dem unausweichlichen Scheitern einer solchen Liebe. Goethe hat seine späte Leidenschaft in seinen »Marienbader Elegien« verarbeitet.
Martin Walser fasst diese bisweilen schmerzhafte historische Liebesgeschichte in einen so empfindsamen wie schonungslosen Roman. Er liest Passagen daraus vor und spricht mit dem Literaturprofessor Dieter Borchmeyer über seine Umsetzung eines pikanten historischen Themas.
Veranstalter: Rowohlt Verlag, Ludwig-Maximilians-Univeristät München, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 12.- / 10.-