Kapitel 4
Visionen
Ich ging zurück zur Schule. Es war das einzig richtige, die unauffälligste Art sich zu benehmen.
Gegen Ende des Tages waren fast alle Schüler wieder in die Schule zurückgekehrt. Nur Tyler, Bella und ein paar andere †“ die den Unfall dazu nutzen um zu schwänzen †“ blieben abwesend.
Es sollte nicht so schwer für mich sein, das richtige zu tun. Aber den ganzen Nachmittag biss ich meine Zähne zusammen um gegen das Verlangen anzukämpfen, dass in mir die Sehnsucht weckte auch zu schwänzen †“ um das Mädchen wieder zu finden.
Wie ein Stalker. Ein besessener Stalker. Ein besessener Vampir-Stalker.
Schule war heute †“ irgendwie, unmöglich †“ noch langweiliger als letzte Woche. Koma-mäßig. Es war als wäre sämtliche Farbe aus den Backsteinen gewichen, und aus den Bäumen, dem Himmel, den Gesichtern um mich herum… Ich starrte auf die Risse in der Wand.
Es gab noch etwas richtiges, das ich tun musste… das ich nicht tat. Natürlich war es ebenso falsch. Es kam ganz auf den Blickwinkel an von dem aus man es betrachtete.
Von der Perspektive eines Cullen †“ nicht nur eines Vampirs, sondern eines Cullen, jemandem der zu einer Familie gehörte, so ein seltener Status in unserer Welt †“ das richtige wäre ungefähr das:
„Ich bin überrascht, dich hier im Unterricht zu sehen, Edward. Ich hab gehört du warst in diesen schlimmen Autounfall heute Morgen verwickelt.†œ […]
Liebe Twilight-Fans!
Midnight Sun gibt es nun als kostenloses E-Book im Carlsen Verlag: Edward †“ Auf den ersten Blick 😉
Ehrlichgesagt, war ich gar nicht durstig und doch entschied ich mich, diese Nacht jagen zu gehen. Ein kleiner Versuch der Vorbeugung, obwohl ich wusste, dass es ungenügend sein würde.
Sie sah auf, ihre großen brauen Augen erstarrten †“ fast perplex †“ und voller stummer Fragen. Es war derselbe Ausdruck der meine Sicht die ganze letzte Woche blockiert hatte.
Ich lehnte mich gegen die weiche Schneewehe und das trockene Puder verformte sich unter meinem Gewicht. Mein Körper hatte sich noch weiter abgekühlt um sich der Luft um mich herum anzupassen und die kleinen Eisstücke fühlten sich wie Samt auf meiner Haut an.
Das war die Tageszeit, zu der ich mir wünschte, ich wäre in der Lage zu schlafen.