Wikio Blog-Ranking Literatur März 2011

und 1…2…3… wir sind wieder dabei. 😉

Das Informationsportal Wikio.de hat das Ranking der Literatur-Blogs für den Monat März bekanntgegeben. Seit Dezember 2010 hat sich in den Positionierungen auf den ersten drei Plätzen nichts verändert. Dafür ist Ninas Blog „Libromanie“ von null auf Platz vier eingestiegen und uns mächtig auf den Fersen. Alexandras Blog „Der Bücherwahnsinn“ rangiert unverändert auf Platz fünf.  „Der Bücher Blog“ von Bücher.de hat einen gewaltigen Satz von Platz 30 im Februar auf Platz 6 in diesem Monat gemacht.

Die Position eines Blogs im Wikio-Ranking hängt von der Anzahl und dem Gewicht der Links ab, die von anderen Blogs eingehen. Es werden ausschließlich im Résumé des RSS-Feeds enthaltene Links berücksichtigt. Links aus Blogrolls werden beim Ranking nicht berücksichtigt und der Wert der Links nimmt mit der Zeit ab. Auf diese Weise möchte Wikio.de ein Ranking erstellen, das so repräsentativ wie möglich aktuelle Blogs und Entwicklungen aufzeigt.

Das Ranking wird jeden Monat aktualisiert. Nachfolgend das Blog-Ranking für Literatur im Monat März 2011:

1 LovelyBooks Blog
2 Ich mach was mit Büchern
3 Lesekreis
4 libromanie
5 Der Bücherwahnsinn
6 Der Bücher Blog – Bestseller, Kritiken, Aktuelles
7 buecher.ueber-alles!
8 Die Edelstein-Trilogie Fanseite
9 Kleinbrina´s Bücherblog
10 Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst)
11 Bella´s Wonderworld
12 Aleatorik
13 Bibliofeles
14 Verlorene Werke
15 Bücher von Ernst Probst
16 Hedoniker
17 in|ad|ae|qu|at
18 Gleisbauarbeiten
19 Bibliomanie (Blog ist geschlossen)
20 Morgenländers Notizbuch

Ranking erstellt von Wikio

26-jährige Autorin Amanda Hocking verkauft 900.000 Bücher ohne Verlag

Die 26-jährige US-amerikanische Autorin Amanda Hocking hat bis jetzt 900.000 Bücher verkauft – ganz ohne Verlag.

Amanda Hocking lebt und schreibt  in Austin, Minnesota. Sie  hat bislang acht Bücher und eine Novelle veröffentlicht. Die Bücher können bei Amazon, Barnes & Noble, Apple und Smashwords als E-Book oder Taschenbuch gekauft werden. Drei ihrer Romane und die Novelle sind in der vollen Länge als E-Book für $ 0,99 – die anderen fünf Bücher für $ 2,99 im Handel. Alle Taschenbücher kosten $ 8,99 bzw. 9,99 Euro.

Amanda Hocking hat nach eigenen Angaben nie traditionell veröffentlicht. Für einige Bücher sind mittlerweile ausländische Angebote bei ihr eingegangen, aber bisher ist noch kein Buch von ihr in einer Übersetzung erschienen. Seit August 2010 unterstützt der Agent Steve Axelrod sie in geschäftlichen Belangen. Ihre ersten beiden Bücher hat die junge Autorin am 15. April 2010 veröffentlicht und seitdem über 900.000 Exemplare ihrer neun verschiedenen Bücher verkauft.

Die 26-Jährige ist die meistverkaufte „Indie“-Schriftstellerin im Amazon Kindle-Store und sie ist mit 70% am Umsatz beteiligt!

Amanda Hocking schreibt Urban-Fantasy für junge Erwachsene. Ihre Geschichten veröffentlichte sie, bevor sie sie im Kindle-Store zum Download zur Verfügung stellte, auf ihrem Blog. Inzwischen liegt ihr sogar ein Angebot für den Verkauf der Filmrechte an ihrer Trilogie vor. Die „Elle“ will im April ein Interview mit ihr veröffentlichen, und sie schreibt an einem neuen Buch. Darin geht es um Zombies und es soll pünktlich zu Halloween fertig werden. Der Zeitplan stellt bestimmt kein Problem dar, denn schon auf Knopfdruck ist das Buch online und steht zum Verkauf bereit.

Amanda Hocking muss inzwischen Millionen verdient haben. Das alles klingt für Autoren und für Leser wie eine Story aus 1001 Nacht, dürfte die Verlage allerdings in Angst und Schrecken versetzen.

Mehr über die Autorin und ihre Bücher finden sich auf ihrer Homepage Amanda Hocking oder bei Twitter und Facebook.

Knapp vier Millionen E-Books wurden in Deutschland in 2010 gekauft

Laut einer Studie von media control gewinnt das digitale Buch in Deutschland immer mehr Fans hinzu: So wurden hierzulande im vergangenen Jahr knapp vier Millionen E-Books gekauft. Dies ergab die repräsentative Umfrage bei 10.000 Personen ab 15 Jahren. Insgesamt machten E-Book-Verkäufe damit rund ein Prozent des deutschen Buchmarktes aus.

Beliebteste Endgeräte zum Lesen von E-Books sind E-Book-Reader und Tablet-Computer wie das „iPad“.

Auffällig dabei: Fast die Hälfte aller E-Book-Reader wurden während des letzten Weihnachtsgeschäftes gekauft. Sie stoßen bei Frauen und Männern gleichermaßen auf Interesse und starteten vor allem im vierten Quartal des vergangenen Jahres durch.

Quelle: media control

Wolfgang Herrndorf erhält nach Deutschem Erzählerpreis nun Brentano-Preis

2008 erhielt der 45-jährige deutsche Schriftsteller, Maler und Illustrator Wolfgang Herrndorf den mit 5000 Euro dotierten und mit einem dreimonatigen Aufenthalt im Grandhotel Römerbad verbundenen Deutschen Erzählerpreis für seinen Erzählungsband Diesseits des Van-Allen-Gürtels.

In der Jurybegründung heißt es: „Wolfgang Herrndorf erhält den Deutschen Erzählerpreis für sein ironisches und melancholisches Spiel mit zeitgenössischen Wirklichkeiten, seien es nun die Milieus von Werbeagenturen, Literatenzirkel oder die asozialen Ränder Ostdeutschlands.“

Die sowohl mit professionellen Literaturkritikern als auch Studenten des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg besetzte Jury, zeichnete Wolfgang Herrndorf nun für seinen Roman Tschick, der im September 2010 im Rowohlt Verlag erschienen ist und derzeit  ebenfalls für den Leipziger Buchpreis (Kategorie Belletristik) nominiert ist, mit dem 10.000 Euro dotierten Clemens Brentano Förderpreis für Literatur der Stadt Heidelberg aus.

Nach Einschätzung der Jury gelang Herrendorf mit „Tschick“ eine anrührende Geschichte zweier Halbwüchsiger, die sich „auf eine hochkomische Tour durch die deutsche Provinz begeben.“ Die Jury würdigte die Sprache Herrendorfs, die den Jugendslang aufnehme und diesen in bleibende Literatur verwandele.

Der Clemens Brentano Preis der Stadt Heidelberg wird seit 1993 jährlich wechselnd in den Sparten Erzählung, Essay, Roman und Lyrik an deutschsprachige Autoren vergeben.

Quelle: Börsenblatt

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Musik zum Chillen bei Druckfrisch

Natürlich geht es in der Sendung „Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck“ in einem spannenden Format in erster Linie um lesenswerte Neuerscheinungen am Buchmarkt und ihre Autorinnen und Autoren. Was die Sendung zusätzlich auszeichnet, sind die Orte, an denen die Interviews aufgezeichnet werden und die Soundtracks, die im Hintergrund laufen.

Zu Denis Schecks Empfehlung von „75 Years of DC Comics. Die Kunst, moderne Mythen zu schaffen„, lief am 27.02.2011 zu Beginn der Sendung der Song „Freedom Hangs Like Heaven“ des US-amerikanischen Sängers und Songwriters Sam Beam, der unter dem Namen Iron & Wine auftritt und veröffentlicht.

Danach sprach Denis Scheck mit dem irakisch-deutschen Schriftsteller Abbas Khider über seinen neuen Roman „Die Orangen für den Präsidenten„.

Nach dem sehr emotionalen Interview mit Abbas Khider in einem antiken Raum bei Kerzenlicht wurde der Beitrag passend mit „Rock El Casbah„, einem Lied des algerischen Sängers und Musikers Rachid Taha, ausgeblendet.

Ebenfalls war am 27.02. der elektronische Song „Aquarium“ der US-amerikanischen Gruppe Nosaj Thing dabei.

Und zum Interview mit der sichtlich frierenden schwedischen Kriminalschriftstellerin Kerstin Ekman, mit der Denis Scheck ausgerechnet auf einem verschneiten Friedhof sprach, liefen die Songs „Shir“ von Chronomad und „Schleich Di Boandlkramer“ von Schorsch H. & Dr. Will.

Quelle: DasErste.de