Jeweils drei… aus „Zusammen ist man weniger allein“ von Anna Gavalda

  • Drei weiße Dinge: die Haut, die Zähne, die Hände.
  • Drei schwarze Dinge: die Augen, die Brauen, die Wimpern.
  • Drei rote: die Lippen, die Wangen, die Fingernägel.
  • Drei kurze: die Zähne, die Ohren, die Füße.
  • Drei schmale: der Mund, die Taille, der Knöchel.
  • Drei dicke: die Arme, die Oberschenkel, die Waden.
  • Drei kleine: die Brustwarzen, die Nase, der Kopf.
  • Das ist schön gesagt, nicht wahr?

Der schönste erste Satz von Gabriel García Márquez aus Liebe in Zeiten der Cholera

Es war unvermeidbar: Der Geruch von bitteren Mandeln ließ ihn stets an das Schicksal verhinderter Liebe denken.

Liebe in Zeiten der Cholera von Gabriel García Márquez

Liebe in Zeiten der CholeraKurzbeschreibung
Schon aus praktischen Gründen hat die schöne Fermina den jungen Florentino nichtheiraten können. Einundfünfzig Jahre, neun Monate und vier Tage später ist er wieder zur Stelle und erklärt ihr seine Liebe… Garcia Marquez hat einen großen Roman geschrieben, eine Geschichte voller Lebenskraft und Poesie, einen Hymnus auf die absolute Liebe.Gabriel Garcia Marquez, 1927 in Aracataca, Kolumbien, geboren, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. Er hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. 1982 erhielt Garcia Marquez den Nobelpreis für Literatur.
Gabriel Garcia Marquez wurde am 6. März 1928 in Aracataca (Kolumbien) geboren, schrieb zunächst Filmdrehbücher, dann Erzählungen, Romane und Reportagen.
1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Autorenportrait
Gabriel Garcia Marquez, 1927 in Aracataca, Kolumbien, geboren, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. Er hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. 1982 erhielt Garcia Marquez den Nobelpreis für Literatur.

Aus der Amazon.de-Redaktion
Liebe ist…
… 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage auf eine Frau zu warten!
Als blutjunger Mann verliebt sich Florentino Ariza unsterblich in Fermina Daza, sendet ihr tagtäglich Liebesbriefe, die sie entgegen nimmt und nach langem Zögern schließlich auch beantwortet. Er macht ihr einen Heiratsantrag und im Liebestaumel glaubt Florentino daran, daß sie ihn annehmen wird. Fermina entscheidet anders und heiratet einen wohlhabenden, einflußreichen Arzt. Florentino kann Fermina nicht vergessen und verfolgt ihr Leben über viele Jahre, ohne aufhören sie zu lieben.

Im hohen Alter stirbt ihr Ehemann durch einen Unfall, auf diesen Moment wartete Florentino über 50 Jahre lang. Wieder beteuert er Fermina gegenüber seine Liebe, Monate vergehen, bis sie sich ihm endlich zuwendet.Als Greise finden sie sich und leben das Abenteuer ihrer Liebe.

Dieser Roman von Gabriel Garcia Márquez ließ mich alles um mich herum vergessen. Ich schlüpfte in eine andere Welt und Zeit. Vor meinem inneren Auge tauchten die Tropen auf, mit ihren Farben, Gerüchen und der zu dieser Zeit wütenden Cholera. Die Romanfiguren erschienen mir so lebendig, daß ich mit ihnen durch die Jahre lebte. Ich nahm Teil an dem Alterungsprozess der beiden Hauptfiguren, Florentino und Fermina, und fragte mich wann und wie werden sie sich finden, und wie begegnen sich zwei altgewordene Körper, in denen sich soviel Lust für einander aufgespart hat? Sie begegnen sich auf einem Schiff, welk, zart und schüchtern, sich ihres Alters bewußt und doch voller Verlangen.

Das Schiff fährt in keinen Hafen ein, denn die Liebenden entscheiden bis an ihr Lebensende zusammen zu treiben. Schillernd und bewegend, wie die Facetten der Liebe. –Claudia Berg — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Für Buchtrinker und Seitenfresser mit dem Faible für Musik der 70er – The Doors in Concert

the doorsDeutschlandradio Kultur

In Concert 20.06.2007 · 20:03 Uhr
The Doors
Live In Philadelphia 1970

Ein großes Konzert der wahrscheinlich wichtigsten US-Rockband, das erst 2005 veröffentlicht wurde. Zu einem Zeitpunkt, als die Doors und ihr unvergessener Frontmann Jim Morrison wieder in aller Revival-Munde waren. 14.000 Fans pilgerten am 1. Mai 1970 ins „Spectrum“ in Philadelphia, um eine Art Wiederauferstehung der Doors zu erleben und noch einmal eine große Show von Morrison. Weiterlesen

„Die Himmelsstürmerin“ von Rebiya Kadeer – Lesung am 20.06.07 im Literaturhaus München

Rebiya KadeerRebiya Kadeer
Mittwoch, 20.6., 20 Uhr, Saal
Die Himmelsstürmerin – Lesung und Gespräch mit Rebiya Kadeer
Moderation: Stefan Niemann (NDR)
Lesung der deutschen Textes: Ulrike Kriener
Rebiya Kadeer, geb. 1948 im ehemaligen Ostturkistan, ist Chinas bekannteste Menschenrechtlerin und wurde schon mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert. Sie war einst die reichste Frau im Reich der Mitte. Als sie begann, ihre politische Macht zu nutzen und sich bedingungslos für die Rechte ihres uighurischen Volksstammes, einer muslimischen Volksgruppe in China, einzusetzen, wurde sie zur meist gehassten Frau des Regimes. Weiterlesen

Stimmungsbericht zur Lesung „Superhero“ von Anthony McCarten im Literaturhaus München am 13.06.2007

Vermutlich lag es nicht am Regen, denn es goss in Strömen am Mittwochabend auf das Dach des Literaturhauses, sondern allein an der Tatsache, dass Anthony McCarten hierzulande einfach noch nicht populär genug ist. Denn sonst lässt es sich nicht erklären, warum bei diesem Staraufgebot so wenig Zuhörer bei der Lesung erschienen sind. Eingestellt auf einen Stehplatz, da wir nicht reserviert hatten, bekamen wir drei Sitzplätze in der 1. Reihe, direkt vor drei Stehtischen auf denen sich Wasserkaraffen, Gläser und Mikrofone befanden. Die Stuhlreihen waren so angeordnet, dass wir Zuhörer freie Sicht durch die lichte Stahl- Glas-Konstruktion im 3. Stock des Hauses auf die Kuppel der Theatinerkirche und die Dächer Münchens hatten. (Mir wurde fast schwindling, als Rufus Beck sich später lässig auf seinem Hocker sitzend an einen der schmalen Stahlträger lehnte) Weiterlesen