Der schönste erste Satz von Umberto Eco

Da endlich sah ich das Pendel.

Das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco

Das Foucaultsche PendelKurzbeschreibung
Drei Mailänder Verlagslektoren, die beruflich ständig über okkulte Wissenschaften, Geheimbünde und kosmische Komplotte lesen müssen, stoßen auf ein äußerst rätselhaftes Dokument aus dem 14. Jahrhundert. Darin ist von alle 120 Jahre wiederkehrenden Zusammenkünften der »36 Unbekannten«, der Nachfahren der mysteriösen Tempelritter, die Rede. Die drei Spötter stürzen sich in das Labyrinth der Geheimlehren. Spielerisch erdenken sie eine gigantische Verschwörung. Aber dann merken sie, daß jemand ihre Phantasien ernst nimmt. Und der schreckt offenbar auch vor Mord nicht zurück …

Umberto EcoDer Autor
Umberto Eco, geboren am 5. Januar 1932 in Alessandria, Piemont, ist ein italienischer Schriftsteller, Philosoph, Medienwissenschaftler und vielleicht der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Seit 1971 lehrt er an der Universität Bologna, hat zahlreiche Gastprofessuren in aller Welt wahrgenommen und besitzt zurzeit 33 Ehrendoktortitel (u. a. in Deutschland an der Freien Universität Berlin). An seinem ehemaligen Lehrstuhl der Semiotik in Bologna gibt er weiterhin Blockseminare für Doktoranden.

Martin Mosebach in der Ludwig-Maximilian-Universität

Die neue Wohnung im Frankfurter Bahnhofsviertel, eine tote Taube im Schlafzimmer und eine schrille Hinterhofgesellschaft – das ist der Anfang der Beziehungskrise von Ina und Hans. Die Menschen in Martin Mosebachs neuestem Roman „Der Mond und das Mädchen“ (erschienen im Hanser Verlag) verheddern sich in einem bizarren Konstrukt aus Lebenslügen- und scheitern. Sie verändern eine Liebe, die nie eine war. Die Menschen in diesem Haus flüchten sich in Rituale, die Wahrheiten überdecken – draußen ist die Realität, im „Haus des Teufels“ lebt die Lüge. Und immer scheint der Mond.

Der designierte Georg-Büchner-Preisträger gilt als brillanter Erzähler, seine Novelle jedoch ist eine Geschichte, die auch unerzählbar bleiben könnte. Sie ist eine von vielen Beziehungsgeschichten. Martin Mosebach zeichnet ein trübes, oft konstruiert scheinendes Sittengemälde, verpackt in eine wenig transparente Sprache.

Der Autor liest am Dienstag, den 13. November um 20 Uhr in der Ludwig-Maximilian-Universität (Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal M 118) Kartenreservierung unter 089 / 380 150 17 oder in der Buchhandlung Lehmkuhl, Eintritt 8 Euro

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Der schönste erste Satz von Sir Edward Montague Compton Mackenzie

Autor, britischEs gibt keinen Reiseführer durch das Schottische Hochland, der dem Tal von Glenbogle nicht einen besonderen Ehrenplatz einräumte, und auch in dem Buch Sommertage im Heidekraut, das die schöne Carrie Royde soeben liest, werden seine Romantik und weltabgeschiedene Natur in all ihrem Zauber gepriesen:

Der Herr im Hochmoor von Sir Edward Montague Compton Mackenzie

Ein nettes kleines Romänchen, in dem Compton Mackenzie sein eigenes national(istisch)es Selbstverständnis und das verbohrte Beharren der Highland-Chieftains auf traditionellen Werten kräftig auf die Schippe nimmt. Auch heute noch sehr amüsant zu lesen, weil Standesdünkel und Dummheit eben zeitlos sind.

Ich habe bei meinen Recherchen nur eine einzige Leseprobe des Buches im Netz gefunden, und zwar aus einer englischen Penguin-Ausgabe aus dem Jahre 2000, die auf mich aber eher wie eine überarbeitete Fassung in der Art †œDas Buch zur Serie† wirkt. Zumindest stimmt sie inhaltlich nicht ganz mit meiner deutschen Taschenbuchausgabe überein.

Sir Edward Montague Compton Mackenzie, geboren am 17. Januar 1883 in West Hartlepool, gestorben am 30. November 1972 in Edinburgh. war ein schottischer Schriftsteller und Nationalist.

Mackenzie schrieb verschiedene Romane, darunter auch The Passionate Elopement, Carnival, Sinister Street und die Autobiografie My Life and Times, die zwischen 1963 und 1971 entstand.

Die komischen Romane Whisky Galore und Monarch of the Glen (Der Herr im Hochmoor), die den Stoff für einen erfolgreichen Film und eine Fernsehserie lieferten, sind seine wohl bekanntesten Werke. Insgesamt brachte Compton Mackenzie fast hundert Bücher, darunter zehn autobiografische Bände, heraus. The Four Winds Of Love gilt als sein Meisterwerk.

1923 gründete er zusammen mit Christopher Stone The Grammophone, ein nach wie vor einflussreiches britisches Magazin, das über klassische Musik berichtet.

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 46

Platz 1 : Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von Joanne K. Rowling
Platz 2 : Die Mittagsfrau von Julia Franck
Platz 3 : Tintentod von Cornelia Funke
Platz 4 : Tannöd von Andrea Maria Schenkel
Platz 5 : Kalteis von Andrea M. Schenkel
Platz 6 : Millionär Tommy Jaud
Platz 7 : Die Hexe von Portobello von Paulo Coelho
Platz 8 : Tintenherz von Cornelia Funke
Platz 9 : Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini
Platz 10 : Harry Potter und der Halbblutprinz von Joanne K. Rowling

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 46

Platz 1 : Die Chemie des Todes von Simon Beckett
Platz 2 : Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda
Platz 3 : Drachenläufer von Khaled Hosseini
Platz 4 : Höhenrausch von Ildikó von Kürthy
Platz 5 : Blutige Steine von Donna Leon
Platz 6 : Hexenkind von Sabine Thiesler
Platz 7 : Glennkill von Leonie Swann
Platz 8 : Diabolus von Dan Brown
Platz 9 : Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier
Platz 10 : Die Passion des stillen Rächers von Andrea Camilleri