Bis(s) zum Morgengrauen/Twilight – neue Fotos vom Set

Das Interesse an den jugendlichen Darstellern in der Verfilmung von Stephenie Meyers Roman Bis(s) zum Morgengrauen/Twilight ist groß. Wie berichtet kommt der erste Teil der Trilogie (Bis(s) zum Morgengrauen, Bis(s) zur Mittagsstunde und Bis(s) zum Abendrot) voraussichtlich am 12. Dezember 2008 in den USA in die Kinos und im Frühjahr 2009 in die deutschen Kinos. Bei Flickr habe ich einige Fotos vom Set gefunden:
Kristen Stewart und Robert Pattinson als Bella Swan und Edward Cullen

Die Cullens – Nikki Reed als Rosalie, Jackson Rathbone als Jasper, Ashley Greene als Alice, Kristen Stewart als Bella Swan, Robert Pattison als Edward Cullen und Kellan Lutz als Emmet

Die Darsteller in der Übersicht

Kellan Lutz als Emmet

Jackson Rathbone als Jasper und Ashley Greene als Alice

Cam Gigandet als James

Kristen Stewart als Bella und Cam Gigandet als James

Taylor Lautner als Jacob Black

FAZ im Aufwind – 1000 Euro Prämie für jeden Mitarbeiter

Frankfurter Allgemeine ZeitungAnfang Oktober vergangen Jahres hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) das Layout geändert – seitdem gibt es ein großes Foto auf der ersten Seite, und auch im Innenteil wirkt die Zeitung frischer. „Mehr und jüngere Leser“ fänden seitdem zur Zeitung, teilte die FAZ am Dienstag mit. Umsatz und Gewinn seien 2007 gestiegen. Jeder Mitarbeiter habe deshalb für das vergangene Jahr eine Prämie von 1000 Euro erhalten, sagte FAZ-Geschäftsführer Tobias Trevisan der Süddeutschen Zeitung. Auch für 2008 rechnet er mit einem leichten Wachstum sowie einer Steigerung der FAZ-Auflage. 2007 war der Gewinn deutlich um 70,6 Millionen Euro auf 99,3 Millionen Euro gestiegen. Hauptgrund dafür ist nach Angaben Trevisans eine einmalige Steuerrückzahlung. Aber auch ohne diesen Effekt hätte sich der Gewinn 2007 verbessert, so Trevisan. Der Umsatz erhöhte sich 2007 um 2,2 Prozent auf 32,4 Millionen Euro.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Neues von Wilhelm Busch nach 100 Jahren – Der Kuchenteig

Wilhelm Busch2008 steht im Zeichen des 100ten Todestages von Wilhelm Busch. Der deutscher Maler, Grafiker und Dichter starb im Januar 1908.

Nun fand ein Archivar der Stadt Sulzbach-Rosenberg, der ehemaligen Heimat des oberpfälzischen Verlag Seidel, Busch-Bilder bei Recherchen in alten Unterlagen der Verlagsdruckerei. Vermutlich zeichnete Busch die Bilderserie 1863 für einen Kalender. Die Auftragsarbeit wurde aber nie gedruckt – und die Skizzen verschwanden in der Versenkung. Busch (1832-1908) lebte zu dem Zeitpunkt in München, wo auch die Kalenderredaktion des Verlages war.

Kuchenteig Die zehn Zeichnungen mit dem Titel „Der Kuchenteig“ bilden laut einer Kunsthistorikerin des Wilhelm-Busch-Museums in Hannover die erste komplette Bilderserie des Autors, die seit seinem Tod vor 100 Jahren aufgetaucht ist.
Nach Angaben des Museums handelt es sich bei „Der Kuchenteig“ um den Vorläufer der berühmten Geschichte „Max und Moritz“.

„Das ist eine absolute Sensation“, sagte Kunsthistorikerin Ruth Brunngraber-Malottke. „Wir dachten, wir würden alles von Wilhelm Busch kennen, aber das ist wirklich neu.“
„Der Kuchenteig“ wird am Freitag in Sulzbach- Rosenberg vorgestellt.

Quelle: Spiegel Online

Wo die wilden Kerle wohnen – Maurice Sendak feiert 80. Geburtstag

„Es sollte mehr ernsthafte Bücher für Kinder geben. Es ist erniedrigend für ein Kind, wenn man so schreibt wie für einen Idioten. Ich glaube, man kann alles für Kinder schreiben, viel freier als für Erwachsene, denen man zu viele Lügen erzählen muss.“ Maurice Sendak über das Schreiben von Kinderbüchern.
Wo die wilden Kerle wohnen
Wo die wilden Kerle wohnen ist der deutsche Titel des Bilderbuchs „Where The Wild Things Are“ von Maurice Sendak. Es wurde 1963 von Harper Collins publiziert.

Das Buch wurde vom Autor mit farbigen Federzeichnungen illustriert. Es besticht vor allem durch die sehr sparsame Verwendung von Text.

Wo die wilden Kerle wohnen

Max hat sich sein Wolfskostüm angezogen und macht Unfug. Seine Mutter schimpft ihn, dass er ihr „Wild Thing“ sei und schickt ihn ohne Abendessen ins Bett. Das Zimmer von Max verwandelt sich daraufhin in einen Wald, Max steigt in sein Segelboot und fährt zu den wilden Kerlen, große Monster, die sich von ihm zähmen lassen und ihn schließlich zu ihrem König machen. Aber Max bekommt Heimweh (und Hunger) und segelt zurück. Wieder in seinem Zimmer angekommen, stellt er fest, dass das Abendessen noch warm ist.

Diese Geschichte wurde von Heinz Janisch in seinem Buch „Die Reise zu den Fliegenden Inseln“ liebevoll zitiert. Auch in dem Film Die Reise ins Labyrinth, der von Maurice Sendaks Büchern inspiriert ist, taucht ein „Wild Thing“ auf. Sogar in der Simpsons-Folge „Angst essen Seele auf“ (17. Staffel) wird das Buch zitiert und seine markanten Federzeichnungen teilweise imitiert.

Maurice Sendak, geboren am 10. Juni 1928 in Brooklyn, New York, ist ein US-amerikanischer Illustrator und Kinderbuchautor.

Sendak ist der Sohn polnischer Juden. Seit frühester Kindheit an wollte er Buchillustrator werden.

Er gilt als „Picasso der Kinderbücher“. Sein zuletzt erschienenes Buch Brundibar basiert auf der gleichnamigen Kinderoper, die in den Konzentrationslagern den Kindern Trost spenden sollte.

Das im englischen Sprachraum überaus populäre Buch Wo die wilden Kerle wohnen gewann 1964 die Caldecott Medal.

Wo die wilden Kerle wohnenDas Vorlesen und Anschauen dieses Buches gehörte lange Zeit zu den abendlichen Ritualen beim zu Bett gehen unser Kinder. Wo die wilden Kerle wohnen, also in jedem oder fast jedem Kinderzimmer, sollte dieser Klassiker auf keinen Fall fehlen. 😉

Happy Birthday, Maurice Sendak!

Nachtrag vom 09.05.2012: Am 08.05.2012 starb Maurice Sendak in Connecticut an den Folgen eines Schlaganfalls. Sendak wurde 83 Jahre alt.

Peter Rühmkorf ist tot.

Peter Rühmkorf war sehr krank gewesen, und gestern ist er in seinem Haus in Schleswig-Holstein gestorben, er wurde 78 Jahre alt.

Zuletzt dichtete er einen Grabspruch:

„Schaut nicht so bedeppert in diese Grube.
Nur immer rein in die gute Stube.
Paar Schaufeln Erde und wir haben
ein Jammertal hinter uns zugegraben.“

Vor dem Tod versagt das heilende Wort des Dichters. Nach dem Tod tröstet es.

Peter Rühmkorf, geboren am 25. Oktober 1929 in Dortmund, war ein deutscher Lyriker, Schriftsteller, Essayist und Pamphletist.

Er wuchs als Sohn der Lehrerin Elisabeth Rühmkorf, einer Otterndorfer Pastorentochter, in Warstade (heute Ortsteil der Stadt Hemmoor) bei Stade auf und machte am Athenaeum Stade 1951 sein Abitur. Von 1951 bis 1956/57 studierte er zunächst Pädagogik und Kunstgeschichte, später Germanistik und Psychologie in Hamburg. Sein ursprüngliches Studienziel, Volksschullehrer zu werden, gab er nach einigen Semestern auf, das Studium brach er ab, offenbar nach einem Konflikt mit seinen Professoren. Zusammen mit dem Lyriker und Essayisten Werner Riegel gab er von 1951 bis zu dessen Tod 1956 die hektographierte Literaturzeitschrift Zwischen den Kriegen im Eigenverlag heraus, als zugleich lyrische und politische Plattform des „Finismus“; in der Rückschau eine bedeutende Heftreihe jener Jahre. Er war auch einer der Gründer des und Hauptschreiber im †“ für die junge widerständische Intelligenz der 1950er Jahre sehr bedeutsamen †“ Studentenkurier, später in dessen Folge-Zeitschrift konkret.

Von 1958 bis 1964 arbeitete Rühmkorf als Verlagslektor im Rowohlt Verlag. Seither war er freier Schriftsteller und Dichter in Hamburg. Er erhielt zahlreiche literarische Preise und war häufig Gastdozent an deutschen und internationalen Universitäten (u.a. Austin, Texas 1969/70, Essen 1977, Warwick 1978, Frankfurt am Main 1980 Hanover, New Hampshire 1983 und Paderborn 1985/86). Immer wieder trug Rühmkorf seine eigenen Gedichte öffentlich vor (z.T. mit der Jazz-Begleitung von Michael Naura und Wolfgang Schlüter. 1966 nahm er an einer Open-Air-Veranstaltung Jazz und Lyrik auf dem Adolphsplatz in Hamburg teil. In den 1960er Jahren arbeitete Rühmkorf auch als Dramatiker, die drei damals entstandenen Theaterstücke waren jedoch †“ nicht zuletzt wegen tagespolitischer Konstellationen in beiden Teilen Deutschlands †“ wenig erfolgreich.

Er war Mitglied der Gruppe 47, des P.E.N. sowie der Akademie der Künste (Berlin), der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt, und der Freien Akademie der Künste, Hamburg.

1964 heiratete er die Psychologin Eva-Marie Titze, die unter dem Ehenamen Eva Rühmkorf als Leiterin einer Strafanstalt, Gender- und Kultuspolitikerin und als Ministerin in Schleswig-Holstein arbeitete. Mit ihr lebte er bis zu seinem Tode in Oevelgönne am Hamburger Elbufer.

Zu seinem 75. Geburtstag (2004) zeigte das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe eine Ausstellung zu Werk und Leben (Rühmkorf Revue †“ Ein Bilderbogen zum 75sten) mit etwa 850 Exponaten, die eine bedeutende zeitgeschichtliche Einsicht in das umfangreiche Privatarchiv des Dichters gaben.

Quelle: Wikipedia