Geschenktipp für Fußballfans: Wie der Fußball in die Welt kam von Helme Heine

Fußball ist die beliebteste Sportart weltweit. Doch wie kam das runde Leder eigentlich in die Welt? Helme Heine illustriert und erzählt in dem Geschenkbuch „Wie der Fußball in die Welt kam“ die Geburtsstunde des Fußballs auf eine witzige Art für Groß und Klein, Fussballverrückte und Rasenmuffel.

Fantasievoll erzählt und bebildert der bekannte Illustrator und Autor, was es mit der beliebtesten aller Sportarten auf sich hat und wie der Fußball eigentlich in die Welt kam.

Alles begann am siebten Tag der Schöpfung: Gott will die Menschen von dem Irrglauben befreien, auf einer Scheibe zu leben, und wirft kurzerhand seinen Globus in den Garten Eden. Adam kann nicht mehr von diesem Ball lassen, und schon bald gerät das ganze Paradies in Aufruhr. Zwei Palmen dienen als Tor, die Mannschaften werden aus dem Tierreich rekrutiert und die Schlange überreicht Eva eine Trillerpfeife, damit auch alles geregelt abläuft: Das Spiel kann beginnen!

Gebundene Ausgabe: 64 Seiten, Verlag: Kein & Aber, erscheint am 27.April 2012 für 12,90 Euro

Welttag des Buches – Mission erfüllt und 30 Bücher verschenkt

Dass am 23. April nicht nur der von der UNESCO weltweit eingerichtete Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autorinnen und Autoren stattfindet, sondern ebenfalls Tag des Deutschen Bieres ist, erfuhr ich von einem Trupp Bauarbeiter, der mein Buchgeschenk dankend ablehnte.

In der Nachbarschaft und im Büro hatte ich mehr Glück. Von meinen  Arbeitskollegen lehnten nur zwei Siegfried Lenz´ Schweigeminute ab. Einer mit dem Hinweis darauf, dass er noch wahnsinnig viele Bücher zu lesen hätte, ein anderer konnte mit Lenz einfach nichts anfangen. Die restlichen 10 Bücher bin ich dann problemlos in einer Hugendubel-Filiale in einem Einkaufzentrum losgeworden.

Zwei Mitarbeiterinnen zeigten sich sichtlich erfreut und berichteten, dass ihnen noch niemand je ein Buch geschenkt habe. Zugegeben, Bücher in einer Buchhandlung loszuwerden, ist ein Kinderspiel und ich musste nicht allzu viel Überzeugungsarbeit leisten. Worum es in Schweigeminute geht, wollte nur ein Mann mittleren Alters wissen, bevor er das Buch nahm.

Auffällig war, dass wirklich niemand, ausgenommen die Mitarbeiterinnen der Filiale vielleicht, etwas von der Aktion wusste. Vielleicht lag es an der fehlenden Werbung, denn in Großbritannien löste die Aktion große Begeisterung aus und steigerte die Buchumsätze. Dort haben nicht nur die Medien fleißig darüber berichtet, auch viele Schriftsteller und Prominente haben in Buchhandlungen und Cafés, in Bussen und Bahnen, aber auch in Krankenhäusern und Gefängnissen als Paten für die Bücher geworben.

In Deutschland hat die Aktion einige Kritik unter den Buchhändlern hervorgerufen. Die Buchumsätze seien rückläufig, warum sollten Bücher also verschenkt werden. Vielleicht muss man die Reaktionen abwarten und für die Zukunft daraus lernen.

Meine Mission „Lesefreunde“ war auf jeden Fall ein voller Erfolg, denn nicht ein einziges Exemplar ist übrig geblieben. Ich wünsche allen neuen Besitzern der Schweigeminute viel Vergnügen beim Lesen und bedanke mich für die vielen netten Fotos.

Heute ist Welttag des Buches! Mission „Buch-Schenker“ startet…

Heute ist „Welttag des Buches„!

Stiftung Lesen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutsche Buchverlage haben sich in diesem Jahr etwas ganz Neues dazu einfallen lassen.

33.333 †œLesefreunde† haben auf der Internetseite beim Welttag des Buches aus 25 vorgeschlagenen Büchern drei Titel ausgewählt. Von einem Titel wurden dann jeweils 30 Exemplare kostenlos für jeden registrierten †œBuch-Schenker† in einer nahe gelegenen Wunsch-Buchhandlung oder Bibliothek hinterlegt.

Ab dem 16.04.2012 standen meine Bücher zur Abholung in meiner Buchhandlung bei Frau Scheungraber in München Trudering  bereit und heute werde ich sie verschenken.

Von meinen drei Wunschtiteln Schweigeminute von Siegfried Lenz,  Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann und Schuld von Ferdinand von Schirach bekam ich die Novelle von Lenz zugeteilt.

Ich freue mich darauf, die Bücher zu verteilen und mache mich jetzt gleich auf den Weg.

Bin gespannt, ob ich ähnliche Erfahrungen sammle wie Wolfgang Tischer vom Literatur-Café, der schon am vergangenen Samstag feststellen musste, dass Bücher nicht die gleiche Begeisterung auslösen wie Freibier, denn wer Romane verschenkt, macht sich verdächtig!

Ich werde berichten. 😉

Stephenie Meyer erwirbt Filmrechte an Lois Duncans „Down a Dark Hall“

Am 18.04.2012 hat Stephenie Meyer auf ihrer Homepage bekanntgegeben, dass sie die Filmrechte an dem 1974 erschienen Roman „Down a Dark Hall“ erworben hat.

Down a Dark Hall (Unten eine dunkle Halle) entstammt der Feder der 1934 geborenen US-amerikanischen Autorin Lois Duncan. Sie wurde vor allem bekannt durch ihre spannenden Jugendbücher. „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ (orig. Titel: I Know What You Did Last Summer) aus dem Jahr 1973 gehört zu ihren populärsten Werken. Der Stoff kam 1997 als Horrorfilm in die Kinos und erschien ebenfalls in einer deutschsprachigen Übersetzung.

Bei cbt sind für August 2012 eine Neuauflage von „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ sowie eine Neuübersetzung von „Killing Mr Griffin“ angekündigt. Als dritter Titel soll im Frühjahr 2013 „Schweig um dein Leben“ in einer deutschsprachigen Übersetzung auf den Markt kommen. Alle Bücher richten sich an Jugendliche ab 13 Jahre.

Stephenie Meyer berichtet, dass sie mit den Romanen von Lois Duncan aufgewachsen sei. „Down a Dark Hall“ gehöre zu ihren Lieblingsbüchern, obwohl es ihr im Alter von neun Jahren schwere Albträume beschert habe.

Ihre Produktionsfirma Fickle Fish will den Roman mit Temple Hill Entertainment produzieren. Der Film soll voraussichtlich 2014 in die Kinos kommen. Bis dahin wird vermutlich auch eine deutschsprachige Übersetzung des Romans zur Verfügung stehen.

Zum Inhalt
Kit Gordy ist gezwungen Madame Durets Blackwood Internat für Mädchen zu besuchen, weil ihre Mutter erneut geheiratet hat und sich auf Hochzeitsreise begibt. Das Internat liegt weit draußen auf dem Land. Als Kit die Halle hoch über der schwarzen Eisentür zum ersten Mal sieht, kommt sie nicht umhin zu denken, dass an diesem Ort das Böse lauert. Das imposante Herrenhaus bereitet ihr einen Schauer der Angst. Aber Kit versucht, die Gerüchte um den Spuk in diesem Haus zu ignorieren.

Sie lernt Madame Duret, Professor Farley, und Jules kennen. Jules ist der Sohn von Madame Duret. Er unterrichtet Klavier. Am folgenden Tag treffen drei weitere Schülerinnen in Blackwood ein. Lynda, blond, schön und ziemlich albern, ihre beste Freundin Ruth, einsam, eher unscheinbar aber intelligent und freundlich und die rothaarige Sandy.

Alle verfügen plötzlich über außergewöhnliche bislang unerkannte Talente. Lynda verwandelt sich in den nächsten Van Gogh, Ruth löst komplizierte mathematische Formeln, Sandy schreibt detaillierte Poesie und Kit entdeckt ihre Fähigkeit, wunderbare Klavierstücke komponieren können. Doch Kit hat seltsame Träume, hört Stimmen, die über verloren gegangene Briefe an ihre Familie und Freunde erzählen. Alles wird von einer seltsamen Magie um sie herum überschattet.

Die Haushaltshilfe Natalie erzählt Kit von 24 ehemaligen Schülerinnen, von denen drei Selbstmord begingen, eine aus dem dritten Stock der Internats fiel und die anderen 20 Mädchen in psychiatrischen Kliniken landeten.

Als Kit und ihre Freundinnen erkennen, dass Blackwood nicht das ist, was es vorgibt zu sein, ist es fast zu spät, denn sie sind Teil eines erschreckenden Experiments…

Mansura Eseddin liest am 25.04.2012 im Literaturhaus München aus „Hinter dem Paradies“

Mansura Eseddin stellt am 15.04.2012 um 20 Uhr im Literaturhaus München ihren Roman „Hinter dem Paradies“ (Unionsverlag) zusammen mit der Schauspielerin Sabrina Khalil vor. Larissa Bender moderiert und übersetzt die Veranstaltung.

Mansura Eseddin, 1976 im Nildelta in Ägypten geboren, studierte Journalismus an der Universität Kairo und arbeitet bei Akhbar al-Adab, einem der wichtigsten Literaturmagazine Ägyptens. Ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2010 wurde sie als eine der besten arabischsprachigen Autoren unter 40 ausgewählt. 2010 war sie als einzige Frau für den International Prize for Arabic Fiction nominiert.

Kurzbeschreibung
Im Weißen Haus, in einem Dorf im Nildelta, sind Gamila und Salma gemeinsam aufgewachsen. Heute kommt Gamila als Studentin im kurzen, schwarzen Kleidchen daher und trägt Luis Vuitton. Salma führt ein bürgerliches Leben und will aus der Enge ihrer unerfreulichen Ehe ins Schreiben flüchten. Salma fasst den Mut, ihre Familiengeschichte zu schreiben. Sie kehrt zurück ins Weiße Haus. Dort ist es still geworden. Nur Mutter und Tante sitzen noch auf der Veranda und tuscheln. Früher war dieses Haus eine Bühne für die Kämpfe und Dramen der weit verzweigten Fabrikantenfamilie, ihrer Dienstboten und Arbeiter. Die Ziegelfabrik machte die Familie reich, die Revolutionen des Landes ruinierten sie wieder. Salma vergräbt sich im Zimmer, das einst ihr Kinderzimmer war. Zuletzt dringt sie vor zu jenen Ereignissen, durch die sie und ihre engste Freundin Gamila auf immer in Schuld verstrickt sind.

Unionsverlag,  Zürich am 26. September 2011, 220 Seiten.