Preisträger der Corine 2007

CorineWer gestern die Preisverleihung der Corine, die auf 9 Stück streng limitierte kleine Porzellanfigur, verpasst hat, kann sie am 22. September im Bayerischen Fernsehen um 20.15 Uhr verfolgen.

  • Belletristikpreis des ZEIT-Verlags: Wilhelm Genazino für „Mittelmäßiges Heimweh“
  • Sachbuchpreis: Anne Siemens „Für die RAF war er das -System, für mich der Vater“
  • Jugendbuchpreis: Sergej Lukianenko „Das Schlangenschwert“
  • Ehrenpreis: Peter Härtling für sein Lebenswerk
  • Rolf Heyne Debütpreis: Martenstein „Heimweg“
  • Wirtschaftsbuchpreis: Erik Orsenna „Weiße Plantagen“
  • FOCUS-Hörbuchpreis: Hape Kerkeling „Ein Mann, ein Fjord!“

Kurzgeschichten im Wettbewerb

Kurzgeschichten im WettbewerbUnter dem Motto

Eigentor findet der diesjährige Kurzgeschichten-Wettbewerb der Reihe Literareon statt. Die besten Beiträge erscheinen in einer Anthologie und werden bis zum zehnten Platz prämiert. Der erste Platz ist mit 500 Euro dotiert. Die Jury unter der Leitung des LMU-Professors Dr. Wilfried Stroh ist unter anderem mit dem ehemaligen Chefredakteur beim Hamburger Abendblatt Dierk Strothman besetzt. Die Preisverleihung findet auf der kommenden Leipziger Buchmesse statt. Einsendeschluss ist der 30 November 2007. Weiteres ist nachzulesen im Internet unter Kurzgeschichten-Wettbewerb oder unter Tel. 089 / 30 77 96 93 zu erfahren.

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 38

Platz 1 : Kalteis von Andrea Maria Schenkel
Platz 2 : Millionär Tommy Jaud
Platz 3 : Tannöd von Andrea Maria Schenkel
Platz 4 : Der Schrecksenmeister von Walter Moers
Platz 5 : Das Spiel der Könige von Rebecca Gablé
Platz 6 : Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini
Platz 7 : Die italienischen Schuhe von Hennig Mankell
Platz 8 : Harry Potter and the Deathly Hallows von Joanne K. Rowling
Platz 9 : Inés meines Herzens von Isabel Allende
Platz 10 : Knochen zu Asche von Kathy Reichs

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 38

Platz 1 : Die Chemie des Todes von Simon Beckett
Platz 2 : Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda
Platz 3 : Glennkill von Leonie Swann
Platz 4 : Drachenläufer von Khaled Hosseini
Platz 5 : Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier
Platz 6 : Ohne ein Wort von Linwood Barclay
Platz 7 : Totgeglaubte leben länger von Kathy Reichs
Platz 8 : Diabolus von Dan Brown
Platz 9 : Vollidiot von Tommy Jaud
Platz 10 : Das Wunder eines Augenblicks von Nicholas Sparks

Der schönste erste Satz von Henning Mankell

Es hieß, die Schreie der Irren seien bei Windstille übers Meer zu hören.

Tiefe von Henning Mankell

Hennig MankellHenning Mankell (Betonung auf der ersten Silbe des Nachnamens), geboren am 3. Februar 1948 in Stockholm, aufgewachsen in Sveg, ist ein schwedischer Theaterregisseur und Schriftsteller. Bekanntheit in Deutschland erlangte er vor allem durch seine Kriminalroman-Reihe über Kurt Wallander.

Er begann 1966 als Regieassistent am Riks-Theater in Stockholm seine Theaterlaufbahn. Mit dem Ziel, die „Gesellschaft zu demaskieren†œ, schrieb und inszenierte er bereits als 20-jähriger selbständig Stücke in Collageform. Mit gleicher Intention begann er Anfang der 1970er Jahre auch Prosa zu verfassen. 1973 veröffentlichte er mit Bergsprängaren seinen ersten Roman. Bis heute nehmen politische und gesellschaftliche Themen in seinen Büchern viel Raum ein. Seit den 1980er Jahren verlegte er seine Wirkungsstätte immer mehr nach Mosambik, dort beteiligte er sich am Aufbau eines Theaters.

In seinem Roman Mörder ohne Gesicht schuf er die Figur des Kriminalkommissars Kurt Wallander. Seitdem hat er über den knorrigen Polizisten eine äußerst erfolgreiche Serie von Kriminalromanen veröffentlicht. Diese Romane stehen in der Tradition der von den Autoren Maj Sjöwall und Per Wahlöö verfassten Bücher über den Kriminalkommissar Martin Beck.

Henning Mankell erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Deutschen Jugendliteraturpreis (1993), den Astrid-Lindgren-Preis, den Glasnyckel (1992), den Finnischen- (1998) und Schwedischen Krimipreis (1991 und 1995) und in 2005 den Gumshoe Awards der amerikanischen Mystery Ink. Mankell lebt abwechselnd in Schweden und in Maputo (Mosambik), wo er als Theaterregisseur zum kulturellen Aufbau der Stadt und des Landes beiträgt. Als Autor hat er mehrere Bücher veröffentlicht, die seine afrikanischen Erfahrungen verarbeiten.

Mankell hat deutsche Vorfahren. Er ist ein Ururenkel von Johann Hermann Mankell, der in Niederasphe, einem Ortsteil von Münchhausen, im hessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf geboren wurde und später nach Schweden auswanderte. Sein Großvater war der gleichnamige schwedische Komponist Henning Mankell. Er ist in dritter Ehe mit der zweiten Tochter von Ingmar Bergman verheiratet, der Theateregisseurin Eva Bergman.

TiefeKurzbeschreibung
Lars Tobiasson-Svartman ist Marineoffizier und Seevermessungsingenieur, ein Mann der Abstandmessung und des Abstandhaltens. Es ist die Zeit des Ersten Weltkriegs und er hat den militärischen Auftrag, in den Stockholmer Schären neue Fahrwasser auszuloten. Eines Tages trifft er auf einer der äußersten Schären eine einsam lebende Frau, Sara Fredrika. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch bald geht sein Auftrag zu Ende, und zu Hause erwarten ihn seine Frau und ein geordnetes Heim. Um zu Sara Fredrika zurückkehren zu können, ersinnt er einen dreisten Betrug. Wie immer bei Mankell entwickelt die Geschichte einen unwiderstehlichen und unheimlichen Sog.
Ein Mann zwischen zwei Frauen. Ein Mensch, der über Leichen geht, um ans Ziel seiner Wünsche zu gelangen. Ein Roman über die finsteren Abgründe der Seele und das Böse in uns.