Andrea M. Schenkel gewinnt Deutschen Krimipreis 2008 mit Kalteis

Die Preisträger des Deutschen Krimipreises wurden zum 24. Mal bekannt geben.

Seit 1985 zeichnet eine Jury aus Krimi-Kritikern, Literaturwissenschaftlern und Krimi-Buchhändlern die besten Kriminalromane des Jahres aus.

Mit dem Deutschen Krimi Preis – vergeben in den Kategorien National und International – werden jeweils drei Romane gewürdigt, die „inhaltlich originell und literarisch gekonnt dem Genre neue Impulse verleihen.“

Der Deutsche Krimi Preis ist undotiert und wird – ungewöhnlich in der Szene der Literaturpreise – in der Regel nicht öffentlich verliehen, sondern lediglich der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Die Preisträger in diesem Jahr sind:

National

1. Platz: Andrea Maria Schenkel – Kalteis
2. Platz: Heinrich Steinfest – Die feine Nase der Lilli Steinbeck
3. Platz: Jan Costin Wagner – Das Schweigen

International

1. Platz: James Sallis – Driver (Drive)
2. Platz: Martin Cruz Smith – Stalins Geist (Stalin†™s Ghost)
3. Platz: Matti Rönkä – Der Grenzgänger (Tappajan näköinen mies)

Zwei sehr unterschiedliche Rezensionen zu Das Schweigen von Jan Costin Wagner sind auf dem Krimiblog und bei der Krimilady zu lesen. Henny Hidden, die Krimilady, „verbeugt sich vor dem selbstbewussten Autor, der sich in keine Schublade fügen will“, während Ludger vom Krimiblog dazu meint: „Wagner produziert, ausgestattet mit überbordendem Ehrgeiz, ein großes, steriles Vakuum“.

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 4/2008

Platz 1 : Die Kathedrale des Meeres von Ildefonso Falcones
Platz 2 : Die Mittagsfrau von Julia Franck
Platz 3 : Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von Joanne K. Rowling
Platz 4 : Tannöd von Andrea Maria Schenkel
Platz 5 : Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini
Platz 6 : Die Frau im Mond von Milena Agus
Platz 7 : Tintentod von Cornelia Funke
Platz 8 : Tintenblut von Cornelia Funke
Platz 9 : Tintenherz von Cornelia Funke
Platz 10 : Millionär Tommy Jaud

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 4/2008

Platz 1 : Drachenläufer von Khaled Hosseini
Platz 2 : P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern
Platz 3 : Das Rätsel von John Katzenbach
Platz 4 : Die Chemie des Todes von Simon Beckett
Platz 5 : Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda
Platz 6 : Tod auf dem Jakobsweg von Petra Oelker
Platz 7 : Höhenrausch von Ildikó von Kürthy
Platz 8 : Glennkill von Leonie Swann
Platz 9 : Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier
Platz 10 : Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon

Das Sex-ABC des SZ-Magazins

Im Internet interessiert die Menschen vor allem eins: Sex.
Bitte sehr, das können Sie haben.

Sexy1A – Analverkehr

B – Brüste

C – Charme

Zugegeben, Charme scheint aus dem Rahmen zu fallen, das ist aber nicht richtig, denn auch in diesem dritten lesenswerten Artikel gibt es praktische Tipps in Sachen Sex.

Seit dem 03. Januar veröffentlicht das Süddeutsche Magazin, lediglich online, das Sex-ABC

Nachdem nun ABC erschienen sind, kann man gespannt auf die weiteren 23 humorvollen und informativen Sexartikel sein. 😉

Süddeutsche Zeitung mit Rekord-Auflage

Die Süddeutsche Zeitung hat in den letzten drei Monaten des Jahres 2007 die höchste Auflage ihrer Geschichte erreicht.

Die Süddeutsche Zeitung (Abkürzung SZ) ist die größte deutsche überregionale Abonnement-Tageszeitung. Sie wird im Süddeutschen Verlag in München verlegt, seit ihr die US-amerikanische Besatzungsmacht als so genannte „wichtige meinungsbildende†œ Tageszeitung die Lizenz zum Druck erteilt hatte.

Innenpolitisch gilt die Süddeutsche Zeitung, wie bei Gründung geplant, als liberal-kritisches Medium. Wirtschaftspolitisch ist sie eher moderat-liberal einzuordnen.

Spezifisch für die SZ ist das Gewicht, das sie in den letzten Jahren der Kultur einräumt. Das Feuilleton folgt direkt auf den politischen Teil. Neben der Glosse Streiflicht ist die Seite 3 ein besonderes Merkmal der SZ. Hier erscheinen regelmäßig große Reportagen und Hintergrundartikel. Auf der vierten Seite, der Meinungsseite, findet man täglich einen Leitartikel, von bekannten Autoren der SZ geschrieben. Außerdem erscheinen montags eine Beilage mit einer Auswahl englischsprachiger Artikel der New York Times, freitags das SZ-Magazin, samstags eine Wochenendbeilage und donnerstags, für die Auflage der Region München, eine Veranstaltungsbeilage SZ-Extra.

Die SZ unterhält im Inland Redaktionsbüros in Berlin, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe und Stuttgart.

Im Sommer 2005 nannten deutsche Journalisten die Süddeutsche Zeitung bei einer großangelegten Umfrage als „Leitmedium†œ Nummer Eins – noch vor dem Spiegel. In der Studie Journalismus in Deutschland des Kommunikationswissenschaftlers Siegfried Weischenberg sagten 34,6 Prozent von 1.536 repräsentativ ausgewählten Journalisten, dass sie regelmäßig zur SZ griffen, um sich zu informieren oder Themenanregungen zu finden. Beim Spiegel waren es 33,8 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich).

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ermittelte, dass von Oktober bis Dezember 2007 im Schnitt täglich 447 614 Exemplare der SZ verkauft wurden. Das sind 2640 mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung verkaufte im gleichen Zeitraum durchschnittlich 368 470 Exemplare, 2968 mehr als im Jahr 2006.

Quelle: SZ, Wikipedia