Der erste Satz

Ab sofort gibt es im Anschluss an die Lesen!-Sendung jeweils ein kleines Literatur-Quiz in Form eines Gewinnspiels. Wer sich also für Literatur interessiert, kann einen literarisch wertvollen Preis gewinnen, wenn eine knifflige Frage richtig beantwortet wird.
Das Gewinnspiel „Der erste Satz“ dreht sich um bekannte Bücher und deren Anfang. In der Sendung vom 01.05. lautete die Frage:

Welches Buch beginnt mit dem Satz:

Viele Jahre später sollte der Oberst Aureliano Buendía sich vor dem Erschießungskommando an jenen fernen Nachmittag erinnern, an dem sein Vater ihn mitnahm, um das Eis kennenzulernen.

Wer es noch nicht weiß, kann die Antwort hier finden.

Die Zitate stammen alle aus Büchern, die sich bei der Wahl zum beliebtesten Buch der Deutschen 2004 im ZDF unter den ersten 50 fanden. Beteiligt an der Wahl haben sich 250 000 Leser und folgende wurden gewählt:

1. Tolkien, John Ronald Reuel – Der Herr der Ringe
2. Bibel
3. Follett, Ken – Die Säulen der Erde
4. Süskind, Patrick – Das Parfum
5. Saint-Exupéry, Antoine de – Der kleine Prinz
6. Mann, Thomas – Buddenbrooks
7. Gordon, Noah – Der Medicus
8. Coelho, Paulo – Der Alchimist
9. Rowling, Joanne K. – Harry Potter und der Stein der Weisen
10. Cross, Donna W. – Die Päpstin
11. Funke, Cornelia – Tintenherz
12. Gabaldon, Diana – Feuer und Stein
13. Allende, Isabel – Das Geisterhaus
14. Schlink, Bernhard – Der Vorleser
15. Goethe, Johann Wolfgang von – Faust. Der Tragödie erster Teil
16. Ruiz Zafón, Carlos Ruiz – Der Schatten des Windes
17. Austen, Jane – Stolz und Vorurteil
18. Eco, Umberto – Der Name der Rose
19. Brown, Dan – Illuminati
20. Fontane, Theodor – Effi Briest
21. Rowling, Joanne K. – Harry Potter und der Orden des Phönix
22. Mann, Thomas – Der Zauberberg
23. Mitchell, Margaret – Vom Winde verweht
24. Hesse, Hermann – Siddhartha
25. Mulisch, Harry – Die Entdeckung des Himmels
26. Ende, Michael – Die unendliche Geschichte
27. Hahn, Ulla – Das verborgene Wort
28. McCourt, Frank – Die Asche meiner Mutter
29. Hesse, Hermann – Narziß und Goldmund
30. Zimmer Bradley, Marion – Die Nebel von Avalon
31. Lenz, Siegfried – Deutschstunde
32. Márai, Sándor – Die Glut
33. Frisch, Max – Homo Faber
34. Nadolny, Sten – Die Entdeckung der Langsamkeit
35. Kundera, Milan – Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
36. García Márquez, Gabriel – Hundert Jahre Einsamkeit
37. Irving, John – Owen Meany
38. Gaarder, Jostein – Sofies Welt
39. Adams, Douglas – Per Anhalter durch die Galaxis
40. Haushofer, Marlen – Die Wand
41. Irving, John – Gottes Werk und Teufels Beitrag
42. García Márquez, Gabriel – Die Liebe in den Zeiten der Cholera
43. Fontane, Theodor – Der Stechlin
44. Hesse, Hermann – Der Steppenwolf
45. Lee, Harper – Wer die Nachtigall stört…
46. Mann, Thomas – Joseph und seine Brüder
47. Strittmatter, Erwin – Der Laden
48. Grass, Günter – Die Blechtrommel
49. Remarque, Erich Maria – Im Westen nichts Neues
50. Schätzing, Frank – Der Schwarm

Quelle: Lesen! im ZDF

Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz

Der erste Satz:
Als Mr. Silvera endlich (look, look, Mr. Silvera) den Sicherheitsgurt lockert und sich über seine Sitznachbarn hinüberreckt, um aus dem Flugzeugfenster zu spähen, ist Venedig schon wieder verschwunden; er sieht nichts als ein fernes Stück aluminiumfarbenes Meer und ein ganz nahes, massiges Aluminiumtrapez, den Flügel.

Kurzbeschreibung
Eine stürmische Romanze bahnt sich an zwischen Mr. Silvera, dem geheimnisvollen, polyglotten Reiseleiter mit verblüffend profunder Kenntnis von Venedigs Historie und Kunst, und der römischen Principessa, die im Auftrag eines Auktionshauses eine venezianische Gemäldesammlung begutachtet. Doch was weiß der „Mystery Man“ über den raffinierten Kunstschmuggel, dem die Aristokratin mit seiner Hilfe auf die Spur zu kommen versucht? Dieser Roman ist eine bittersüße Liebesgeschichte, eine faszinierende Hommage an Venedig und zugleich ein aufregender Krimi.
Die Hauptfigur des Buches, Mr. Silvera, ist ein „Mann um die 40, groß und mager, mit einem scharf geschnittenen Medaillenkopf und leicht gekrümmten Schultern“. Bezeichnend für ihn ist sein grashalmdünnes, nur sehr schwer deutbares Lächeln und seine viel sagende Antwort auf schwierige Fragen — „ah“. Man könnte sich für ihn alle möglichen Berufe vorstellen, aber er passt nur sehr schwer in das Bild eines Reisebegleiters. Mit unendlicher Geduld lässt er die immer wiederkehrenden Begeisterungsausbrüche der Touristen, die er durch Venedig führt, über sich ergehen: „Look, look, Mr. Silvera!“

Autorenporträt
Hinter den beiden Nachnamen Fruttero & Lucentini (oft auch nur F&L) verbergen sich die beiden italienischen Krimiautoren Carlo Fruttero, geboren 1926 und Franco Lucentini (1920–2002). Als sehr erfolgreiches Autorenduo auftretend, werden sie auch „Die Firma“ (La ditta) genannt. Ihre Romane sind meist nicht nur Krimis, sondern enthalten auch hintergründige Gesellschaftskritik. Zudem leiteten sie gemeinsam von 1961-1986 das Science Fiction-Magazin Urania, welches bei Mondadori in Mailand erscheint und traten für den Verlag Einaudi in Turin als Übersetzer in Erscheinung.

In Der Lieberhaber ohne festen Wohnsitz spielen Fruttero und Lucentini die verschiedenen Möglichkeiten der Figur des Mr. Silvera bravourös durch, selbst der CIA und der KGB werden nicht ausgelassen, doch diese Lösung ist für die beiden Autoren natürlich zu primitiv. Sagen sie doch von sich, dass sie genau die Bücher schreiben, die sie selbst gerne lesen würden. In einem Interview führen sie aus, dass sie bei diesem Projekt zum Ziel hatten, das alte Venedig sichtbar zu machen und so zu erhalten, bevor es in einem Abfallhaufen versinkt. Und dieses Ziel haben sie zweifelsohne erreicht.

Ein schönes Buch, wirklich sehr empfehlenswert!

Als er viel später in einem Motel am nördlichen Stadtrand von Phoenix mit dem Rücken an die Zimmerwand gelehnt dasaß und beobachtete, wie die Blutlache sich ihm langsam näherte, fragte sich Driver, ob er einen schrecklichen Fehler begangen hatte.

James Sallis, geboren am 21. Dezember 1944 in Helena, Arkansas, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Poet, Kritiker, Redakteur, Musiker und Übersetzer.

Bereits zu Studienzeiten an der Tulane University in New Orleans konnte Sallis erste Texte veröffentlichen. Nach dem Studium zog er erst nach Iowa und dann nach London. Dort entstand auch sein erster Prosa-/Gedichtband A Few Last Words. Zusätzlich brachte er mit seinem Freund und Kollegen Michael Moorcock das Magazin New Worlds heraus. Er übersetzte Raymond Queneau und Alexander Puschkin ins Englische und veröffentlichte eine Biografie von Chester Himes. Momentan lebt er mit seiner Frau Karyn in Phoenix (Arizona).

Bekannt wurde Sallis besonders durch seine bis heute sechs Bücher umfassende Reihe um den schwarzen Privatdetektiv Lew Griffin.

James Sallis wurde für mehrere Literaturpreise nominiert, darunter für den Anthony, den Nebula, den Edgar, den Shamus sowie den Gold Dagger Award. 2008 wurde die deutsche Übersetzung von Drive mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet.

Kurzbeschreibung
Kein Wort zuviel, keines zuwenig. Ein Held, der keiner sein will, und eine Blondine, mit der die ganzen Probleme anfangen. Als Kulisse die heruntergekommenen Motels und zwielichtigen Bars von L. A. James Sallis macht aus einer simplen Pulpstory ein kleines Meisterwerk.
Driver ist kein Verbrecher. Jedenfalls nicht im engeren Sinne. Er ist nur der beste Stuntfahrer, den man in Hollywood kriegen kann. Und manchmal fährt er bei Raubüberfällen den Fluchtwagen, obwohl ihn das gar nicht so richtig interessiert. Genauso wenig wie die Hollywoodfilme. Eigentlich will er nur fahren. Aber dann läuft einer dieser Überfälle schief, und Driver findet sich in einem schäbigen Motel in Arizona wieder, mit mehreren Leichen im Zimmer und einer Tasche voller Geldscheine. Eigentlich sollte auch er tot sein, denn der Raubüberfall war eine abgekartete Sache … ¯Driver® von James Sallis ist ein literarischer Glücksfall: ein fesselnder, atmosphärisch dichter und zugleich virtuos erzählter Kriminalroman, eine Hommage an den klassischen Roman noir, die fast beiläufig zu großer Literatur wird.

Der Anfang:

Gwenda war 8 Jahre alt, aber sie fürchtete sich nicht vor der Dunkelheit.

Der letzte Satz:

Der Windstoß erstarb so plötzlich, wie er gekommen war, doch Caris und Merthin hielten sich weiter in den Armen und standen noch lange auf dem Gipfel der Welt.

Die Tore der WeltKurzbeschreibung
Wir schreiben das Jahr 1327.
Am Tag nach Allerheiligen werden vier Kinder aus der Stadt Kingsbridge Zeugen eines Kampfes – und eines tödlichen Geheimnisses.
Caris, Tochter eines Wollhändlers und Nachkomme von Jack Builder, hat den Traum, Ärztin zu werden. Merthin, ein Nachfahre von Toms Stiefsohn Jack, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Gwenda, Kind eines Tagelöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris‘ Vetter, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden – um jeden Preis.
Stolz und Rache, Ehrgeiz und Liebe wird das Leben dieser Menschen bestimmen. Sie werden Reichtum und Armut, Krieg und Pest erleben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tag leisteten.
Nach dem Jahrhundertwerk „Säulen der Erde“ hat Bestseller-Autor Ken Follett 18 Jahre später seine Erzählung fortgesetzt. Der neue historische Roman spielt 200 Jahre später am gleichen Schauplatz und macht den Beginn einer neuen Zeit lebendig.

Ken FollettÜber den Autor
Ken Follett, geboren am 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales, ist ein britischer Schriftsteller.

Er wurde 1949 in Cardiff als Sohn von Martin und Veenie Follett geboren. Als er zehn Jahre alt war, zog die Familie nach London.

Er studierte zu Beginn der 1970er Jahre Philosophie am University College London. Danach arbeitete er mehrere Jahre als Journalist und begann, Romane zu schreiben.

Ken Follett wurde durch den Thriller „Die Nadel“ bekannt. Der Roman wurde in 30 Sprachen übersetzt, rund 12 Millionen Mal verkauft und mit dem Edgar Award ausgezeichnet. Verfilmt wurde er mit Donald Sutherland.

Seine Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst.

Verheiratet ist er, in zweiter Ehe, mit Barbara, Abgeordnete des britischen Unterhauses, mit der er sowohl in Chelsea (London) als auch auf dem Land in Hertfordshire lebt.

Der Bestseller Die Säulen der Erde (engl. Original The Pillars of the Earth, erschienen 1990) ist ein 1151-seitiger historischer Roman von Ken Follett, der im mittelalterlichen England des 12. Jahrhunderts spielt.

Die Fortsetzung des Romans mit dem Titel „World Without End“ erschien Anfang Oktober 2007 in Englisch und unter dem Titel „Die Tore der Welt“ am 29. Februar 2008 auf Deutsch.

Man kann dieses Genre für trivial halten oder nicht – gut gemacht ist „Die Tore der Welt“ allemal. Auch wenn die Geschichte eine Weile braucht, um in die Gänge zu kommen, wird ihr Fortgang doch bald interessant genug, um immer wieder eine Seite umzublättern. Wenn es also ein historischer Roman sein soll, ist man mit diesem gut bedient. Oder eben mit dem Vorgänger: Die amerikanische Moderatorin Oprah Winfrey wählte „Die Säulen der Erde“ gerade als Empfehlung ihres Buchclubs. Eine ausführliche Rezension über „Die Tore der Welt“ gibt es beispielsweise bei der FAZ.

1. Die Anschlagtafel

Chor: Warum wehklagst du so, wenn nicht bei einem Bild des Schreckens?
Cassandra: Das Haus dampft nach Tod und tropfendem Blut.
Chor: Wieso? Es nur der Geruch nach dem Altaropfer.
Cassandra: Der Gestank ist wie Grabeshauch.
Äschylus Agamememnon

Der gelben Schlüsselblumen waren verblüht. […]

[…] Der Mond, der am wolkenlosen östlichen Himmel voll aufgegangen war, bedeckte die hohe Einsamkeit mit seinem Licht. Wir sind uns des Tageslichtes nicht als etwas bewußt, das die Dunkelheit verdrängt. Selbst wenn die Sonne wolkenlos ist, scheint das Tageslicht uns einfach der natürlich Zustand von Erde und Luft. Wenn wir an die Downs denken, denken wir an die Downs bei Tag, wie wir an ein Kaninchen mit seinem Fell denken. Es mag Leute geben, die sich das Skelett im Inneren eines Pferdes vorstellen, aber die meisten von uns tun das nicht; und wir stellen uns gewöhnlich die Downs nicht ohne Tageslicht vor, selbst wenn das Licht nicht Teil der Downs ist, wie die Haut Teil des Pferdes ist. Wir nehmen das Tageslicht als selbstverständlich hin. Aber mit dem Mondlicht ist das etwas anderes. Es ist unbeständig. Der Mond nimmt ab und wieder zu. Wolken können ihn in einem Ausmaß verdunkeln, wie sie es beim Tageslicht nicht vermögen. Wasser benötigen wir, aber einen Wasserfall nicht. Wo man ihn antrifft, ist er etwas Besonderes, eine schöne Zierde. Wir brauchen das Tageslicht, und in gewissem Maß ist es eine Frage der Nützlichkeit, aber das Mondlicht brauchen wir nicht. Wenn es kommt, dient es keiner Notwendigkeit. Es verwandelt. Es fällt auf Böschungen und das Gras, trennt einen langen Halm von dem anderen, verwandelt eine Wehe brauner, mit Reif überzogener Blätter aus einem einzigen Haufen in zahllose blitzende Splitter oder schimmert längs nassen Zweigen, als ob das Licht selbst dehnbar wäre. Seine langen Strahlenbündel strömen weiß und scharf zwischen den Baumstämmen, aber ihre Klarheit vergeht, wenn sie bei Nacht in die dunkle Ferne von Buchenwäldern zurückweichen. Im Mondlicht scheinen zwei Äcker gemeinen Straußgrases wogend und knöcheltief, zerzaust und struppig gleich einer Pferdemähne, wie eine Bucht von Wellen, voll von schattigen Rinnen und Vertiefungen. Es ist so dick und verfilzt, daß selbst der Wind es nicht bewegt, aber das Mondlicht scheint ihm Stille zu verleihen. Wir nehmen das Mondlicht nicht als selbstverständlich hin. Es ist wie der Schnee oder wie der Tau an einem Julimorgen. Es enthüllt nicht, sondern verwandelt, was es bedeckt. Und seine geringe Intensität – soviel geringer als die des Tageslichtes – macht uns bewußt, daß es dem Hügelland etwas Zusätzliches verleiht, um ihm für kurze Zeit eine einzigartige, wunderbare Eigenschaft zu geben, die wir bewundern sollten, solange wir können, denn bald wird es wieder verschwunden sein […]

[…] Hazel folgte, und zusammen glitten sie davon, liefen leichtfüßig durch den Wald hinunter, wo die ersten Primeln zu blühen begannen.

Richard AdamsRichard George Adams, geboren am 9. Mai 1920 in Newbury, England, besser bekannt als Richard Adams, ist ein britischer Schriftsteller. Sein im Jahr 1972 erschienener Roman Unten am Fluss über eine Gruppe Wildkaninchen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat sind, wurde zu einem weltweiten Bestseller.
Nach seinem Einsatz in der britischen Armee im Zweiten Weltkrieg von 1940 bis 1946, schloss er im Jahr 1948 sein Studium der neueren Geschichte am Worcester College an der Universität von Oxford mit einem Master-Abschluss ab. Von 1948 bis 1974 arbeitete er als Beamter für das Ministry of Housing and Local Government, ein Vorläufer des späteren britischen Umweltministeriums, in London.

Unten am Fluss (englischer Originaltitel: Watership Down) ist im Jahr 1972 erschienen. Der namensgebende Hügel Watership Down, nördlich von Hampshire gelegen, stellt einen der zentralen Handlungsorte der Geschichte dar. Auch alle anderen Schauplätze existierten zumindest zur Zeit der Veröffentlichung tatsächlich. Unten am Fluss war das erste und bis heute erfolgreichste Buch des Autors; die weltweite Gesamtauflage wird auf über 50 Millionen Stück geschätzt.

Nach dem kommerziellen Erfolg von Unten am Fluss gab Richard Adams nach der Veröffentlichung seines nächsten Werks Shardik im Jahr 1974 seinen ursprünglichen Beruf auf und wurde hauptberuflicher Schriftsteller. Als Präsident der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals und Kandidat der unabhängigen Konservativen engagierte er sich außerdem für Tierschutz und die Einstellung der Fuchsjagd in England. Aus steuerlichen Gründen zog er später auf die Isle of Man. Heute lebt er zusammen mit seiner Ehefrau Elizabeth in Whitchurch, weniger als 20 Kilometer von seiner Geburtsstadt entfernt.

Untern am FlußKurzbeschreibung
Ein ungeschminktes Abbild der menschlichen Gesellschaft und die packende Saga vom langen Weg in die Freiheit.
Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen: Der junge Fiver spürt, dass seinem Volk das Verderben droht. Nur seine engsten Freunde kann er überreden, mit ihm das Kaninchengehege zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen. Was sie unterwegs durchleben, ist so beispielhaft wie fesselnd: zahllose Abenteuer, Meuterei, Treuebruch und Heldentum, Schlachten mit hohem Blutzoll – und schließlich der glückliche Einzug ins Land der Freiheit und des Friedens.